Alle Kino.to Betreiber in Haft - Nachfolger Video2k.tv geschlossen

Die Polizei hat einen weiteren mutmaßlichen Hintermann des illegalen Streaming-Portals kino.to gefasst. Am 6. November 2011 klickten in der Nähe von Delmenhorst die Handschellen für einen Verdächtigen, der seit der ersten Razzia gegen kino.to auf der Flucht war. Dem Verhafteten wird vorgeworfen, als Betreiber eines zu kino.to gehörenden Filehosters agiert zu haben. Ihm werden zahlreiche Urheberrechtsverletzungen zur Last gelegt.

  • Kinox.to vs. Amazon Prime mit Kinox.to vs. Amazon Prime mit Filmflatrate - Serien & Filme ...
  • Kinox.to und Movie4k.to: Legal oder Kinox.to und Movie4k.to: Legal oder illegal Filme und Serien onli...
  • Kinox.to offline: Fehlermeldung 502 Bad Kinox.to offline: Fehlermeldung 502 Bad Gateway und technische Pr...

Der Polizei ist einer der weiteren mutmaßlichen Hintermänner von kino.to ins Netz gegangen. Der Verdächtige, der seit der ersten Razzia gegen kino.to auf der Flucht war, wurde am 6. November 2011 in der Nähe von Delmenhorst verhaftet. Die Ermittler werfen ihm vor, als Betreiber eines zu kino.to gehörenden Filehosters agiert zu haben. In dieser Funktion soll er zahlreiche Urheberrechtsverletzungen begangen haben. Wann ihm der Prozess gemacht werden soll, ist noch nicht bekannt.

GVU festnahme

Quelle: gvu.de

Kino.to war einst die erfolgreichste Streaming-Seite im deutschsprachigen Raum. Bereits seit Jahren wurde gegen die Hintermänner ermittelt. Am 8. Juni 2011 fanden internationale Razzien statt, bei denen 12 Verdächtige verhaftet werden konnten. Gegen den nun verhafteten Verdächtigten lag bereits seit einiger Zeit ein internationaler Haftbefehl vor. Eingeleitet wurde der Schlag gegen kino.to von einem Strafantrag, der von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) gestellt wurde.

Die GVU wirft den Hintermännern von kino.to vor, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Systematisch soll das Portal unter Anderem Filehoster gegründet bzw. unterstützt haben. Die GVU spricht daher von einem parasitären System. Einziges Ziel sei die Erwirtschaftung stattlicher Gewinne gewesen. Diese sollen über Werbeeinahmen bzw. Premium-Accounts zu Stande gekommen sein. Nach dem Ende von kino.to, das am 8. Juni 2011 vom Netz genommen wurde, soll der nun verhaftete Verdächtige zudem eigene Portalseiten gegründet bzw. ausgebaut haben.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Quelle: gvu.de

  • Kinox.to: Nutzer erhalten Abmahnungen per Kinox.to: Nutzer erhalten Abmahnungen per E-Mail
  • Kinox.to: Die besten Alternativen im Kinox.to: Die besten Alternativen im Überblick - Filme und Serien...
  • Kinox.to Alternative: Netflix will in Kinox.to Alternative: Netflix will in Deutschland Filme und Serie...
Autor: Gordon Bujak
Ehemaliger eBayianer, Atari-Kind und Online-Markting-Guy. Schreibt für Preisgenau.de in in den Ressorts Fernsehen und Internet.
Feed abonnieren
Drucken: Ausdrucken
Geschrieben: 09.11.2011
Autor: Gordon Bujak
Tags: kinox.to

Anzeige

Anzeige