Android-Handys: Microsoft macht sich über Google lustig

Microsoft verdient weiter an Android. Da das Betriebssystem von Google Patente von Microsoft nutzt, verlangt der Konzern aus Redmond Lizenzgebühren von den Herstellern von Android Smartphones. Zu Beginn des Monats Juli wurde bekannt, dass vier weitere Hersteller die Lizenzverträge unterzeichnet haben. Lukrativster Deal bleibt aber das Abkommen mit HTC. Für Microsoft ist die Patentsituation ein Grund, um sich über Google lustig zu machen.

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Hersteller, die Smartphones oder andere Geräte mit Android Betriebssystem produzieren möchten, werden zur Kasse gebeten. Das Geld fließt jedoch nicht an Google, sondern an Microsoft. Der Grund: Microsoft wirft Google vor Patente verletzt zu haben. Für diese Patentrechtsverletzungen verlangt der Konzern aus Redmond nun Lizenzgebühren von den Herstellern - und die sind durchaus zur Zahlung bereit. Bereits im vergangenen Jahr konnte Microsoft so den wichtigsten Deal dieser Art unter Dach und Fach bringen.

Seit diesem Zeitpunkt zahlt der Hersteller HTC einen geschätzten Betrag von 5 US-Dollar pro produziertem Android Smartphone an Microsoft. Andere Hersteller von Android Smartphones sollen gar mit bis zu 12,50 US-Dollar zur Kasse gebeten werden. Anfang Juli gab Microsoft nun bekannt, dass vier weitere Hersteller Lizenzverträge unterzeichneten. Obwohl es sich hierbei eher um kleinere Verträge mit den Herstellern Wistron, Velocity Micro, Onkyo und General Dynamics Itronix handelt, macht sich Microsoft nun über Google lustig.

So wurde kürzlich ein Patentpaket von Nortel versteigert, bei dem Google die Summe von Pi Milliarden US-Dollar, also rund 3,14 Milliarden US-Dollar bot. Den Zuschlag erhielt jedoch Microsoft, das gemeinsam mit Apple, Sony, RIM, Ericsson und EMC eine Summe von 4,5 Milliarden US-Dollar bot. Microsofts Justiziar Brad Smith konnte sich nach den letzten Lizenzverträgen eine Spitze gegenüber Google nicht verkneifen. Er meldete via Twitter: “Mit unserem heutigen Wistron-Deal sind es vier Android Patentlizenzverträge in neun Tagen. (Man muss nicht einmal Pi berechnen können, um das herauszufinden.)”.

Quelle: twitter.com

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Autor: Gordon Bujak
Ehemaliger eBayianer, Atari-Kind und Online-Markting-Guy. Schreibt für Preisgenau.de in in den Ressorts Fernsehen und Internet.
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Geschrieben: 23.07.2011
Autor: Gordon Bujak

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