Breaking News: Google kauft Online-Bezahldienst für virtuelle Güter

Im Jahre 2008 entwickelte Jambool die virtuelle Währung Social Gold. Damit können Entwickler die eigenen Applikationen einfacher für soziale Netzwerke zum Verkauf anbieten. Hierbei handelt es sich meistens um Spiele, die beispielsweise bei Facebook für die User bereit gestellt werden. Wie jetzt bekannt wurde, hat Google Jambool, und damit auch Social Gold, aufgekauft. Experten gehen davon aus, dass Google so stärker auf den Markt für soziale Netzwerke drängen wird.

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Die Entwickler von Spielen und Anwendungen für soziale Netzwerke verkauften bislang ihre Arbeiten durch das virtuelle Währungssystem Sozial Gold von Jambool. Daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern, ausser das jetzt Google hinter dem Ganzen steht. Durch den Kauf geht der Suchmaschinenriese auf direkten Konfrontationskurs mit dem Konkurrenten Facebook und dessen Bezahlsystem Facebook Credits. Auch hier können Anbieter ihre Applikationen gegen virtuelle Währung verkaufen.

google buy socialgold

Quelle: Preisgenau.de

Social Gaming ist in der jüngsten Vergangenheit zu einem Multi-Milliarden-Markt geworden. Allein der Farmville-Entwickler Zynga wird, laut Experten, auf einen Marktwert von knapp vier Milliarden Dollar geschätzt. Diese Zahlen sind auch Google nicht verborgen geblieben und so hat man sich kurzerhand dazu entschlossen, Jambool zu kaufen, um selber auf dem Markt der sozialen Netzwerke mit zu mischen. Dass der Konzern mit Google Me derzeit auch an einer eigenen sozialen Community arbeitet, ist zwar bereits bekannt. Wie diese jedoch genau aussehen wird, darüber schweigt Google noch.

In diesem Jahr hat Google bereits 18 Firmen aufgekauft, von denen einige als potentielle Komponenten für das soziale Netzwerk Google Me genutzt werden können. Mit Jambool gehört nun also auch ein Zahlungsprogramm dazu. Darüber hinaus hat Google zwischen 100 und 200 Millionen Dollar in Zynga investiert. Das alles lässt darauf schließen, dass Google zu einem ernsthaften Konkurrenten für Facebook werden könnte. Der Druck liegt jedoch klar auf der Seite des Suchmaschinenbetreibers, denn nach den Flops mit Google Wave und Buzz muss der Konzern auch wieder Erfolge verbuchen können.

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Autor: Sven Schäfer
Freier Kreativer, Gamer und Designkünstler. Schreibt für Preisgenau.de in den Ressorts Games und Internet.
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Geschrieben: 22.08.2010
Autor: Sven Schäfer
Tags: Google

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