Chrome OS: Warum Chromebooks floppen werden

Mit den Chromebooks will Google den Computermarkt revolutionieren. Nicht wenige Experten befürchten jedoch ein Scheitern des Vorhabens. Die Chromebooks verlassen sich voll auf die Cloud. Doch nicht bei allen Usern ist dieser Ansatz bereits angekommen. Netbooks bieten heute noch deutlich mehr Funktionen – und sind dabei günstiger. Die Kritik an den Chromebooks ist daher nachvollziehbar.

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Eine Revolution wäre keine Revolution, wenn sich nicht etwas völlig Neues bringen würde. Googles Revolutionsabsichten äußern sich derzeit im bevorstehenden Start der Chromebooks. Durch die volle Konzentration auf Cloud-Anwendungen und -Services will Google den Computermarkt gehörig auf den Kopf stellen. Für fast alle Aufgaben und Problemstellungen gibt es im Web bereits die passende Lösung. Egal ob Office Software, Bildbearbeitung oder Media Player: All das geht.

Acer Chromebooks

Quelle: acer.com, google.com

Was aber ist mit Games und Spezialsoftware? Der vollständige Schritt in die Cloud erfordert ein Umdenken bei den Usern und damit Veränderungen im Umgang mit Computern allgemein. Ob das eher ein Vorteil oder eher ein Nachteil ist, muss sich noch zeigen. Cloud-Services lassen sich schließlich auch mit jedem Net- oder Notebook nutzen. Im Zweifel sind es sogar die gleichen Cloud-Apps wie auf einem Chromebook. Nur: Ein Netbook kann deutlich mehr.

Die Chromebooks erfordern daher einen gewissen Verzicht vom User. Dass sie diesen Verzicht teilweise belohnen (zum Beispiel durch eine kurze Bootzeit), steht außer Frage. Netbooks belohnen ihre User jedoch auch: Mit einer Vielzahl von Funktionen, die ein Chromebook nicht bietet. Trotzdem sind Netbooks keineswegs teurer als ein Chromebook. Im Gegenteil, die meisten Einstiegsmodelle gibt es sogar deutlich unterhalb des Preises für ein Chromebook. Ob die User da freiwillig verzichten werden?

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4 Kommentare
Chrome OS: Warum Chromebooks floppen werden
Marius | 26. Mai 2011, 18:18
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also ich verzichte gerne auf stundenlange updates, back-ups, defragmentierungen, anti-viren softwares, lange ladezeiten, ein löchriges system und ne bescheuerte handhabung…für diejenigen, die sowieso keine spiele auf dem pc haben (gibt ja onlinegames), nichts gegen ne cloud haben und keine speziellen programme, für die ist es wahrscheinlich perfekt…kein grund in der überschrift schon anzunehmen, dass das chromebook floppen wird. abgesehen davon könnt auch ihr nicht in die zukunft gucken…

admin | 26. Mai 2011, 19:03
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Ich auch, ich finde das Chrome OS auch wirklich cool, denke aber es ist nochlange nicht marktreif.

Ulrich Heinse | 26. Mai 2011, 21:42
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Chromebooks sind Geräte, mit denen man surfen und mailen kann, Briefe, Kalkulationen schreiben, Bilder und Filme speichern, Bilder bearbeiten, Onlinespiele spielen, facebooken bzw. überhaupt networken… incl. gemeinsamer Arbeit an Dokumenten.

Chromebooks sind nicht Geräte, mit denen man 40% der davor verbrachten Zeit mit dem Gerät verbringt statt mit der Arbeit, für die das Gerät erworben wurde, man kann keine Antivirensoftware benutzen, kaum kostenpflichtige Software, man kann nicht Tage mit dem Ausprobieren der diversen Softwareangebote für Randthemen verbringen, man kann keine Computerzeitungen kaufen, man kann sich nicht mit Backups beschäftigen und Verzweiflungsausbrüche angesichts einer gecrashten Festplatte sind auch nicht mehr möglich.

Chromebooks sind Geräte, mit denen Spezialsoftware leider nur über ein Citrix-Fenster auf einem anderen Rechner benutzt werden kann. Okay, das kann ein Problem sein. Für wie viele Nutzer? Prozentual?

Man kann nicht – vermutlich vor allem in Deutschland – damit telefonieren, weil es hier noch kein GoogleVoice gibt.

Also wenn ich mir was wünschen dürfte:

Ihr Computerfrickler, die für Euch nicht die Chromebooks, wohl aber die Computerzeitungen und -blogs gemacht werden und die quartalsweise neuen Hardwareelemente und Softwareaktualisierungen… bleibt bei Eurem System!

Und Ihr potentiellen Chromebook – Nutzer: überzeugen wir Google, dass die Telekom ein interessantes Kaufobjekt wäre.

GoogleVoice dazu… aber: es kommt. sicher. Und als Übergang hoffen wir auf eine App, die einen VoiP-Account wie zB bei sipgate zugänglich macht… Wobei ich ja zB nur noch mobil telefoniere… aber GoogleVoice wär trotzdem gut.

moi | 27. Mai 2011, 07:47
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Als zweitrechner sicher ideal, fuer rentner und it laien auch. Gan ersetzen wird es normale pcs nie. Aber warum sollte ich mich furs web mit windows rum quälen? Und das macht bei den meissten sich mehr als 90% aus.