- Donnerstag, Januar 21, 2010, 13:36
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Deutsche Regierung warnt vor Nutzung des Internet Explorers
In einer am 15.01.2010 veröffentlichten Erklärung, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, auch als BSI bekannt, das Benutzer des Internet Explorers aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke vorübergehend einen anderen Internet Browser nutzen sollten.
Microsoft bestätigte in der letzten Woche eine kritische Schwachstelle im Internet Explorer, die einen in diesem Monat bekannt gewordenen chinesischen Cyberangriff auf das Firmennetzwerk von Google ermöglicht haben soll.
Laut McAfee betrifft die Sicherheitslücke alle Versionen des Internet Explorers und ermöglicht einem Angreifer, die vollständige Kontrolle über den Computer des Opfers zu übernehmen. Das BSI reagierte auf die Microsoft’s Bestätigung der Sicherheitslücke und sprach eine offizielle Warnung aus.
Microsoft gab in der Zwischenzeit bekannt, in Kürze ein außer-planmäßiges IE Update zur Verfügung zu stellen, das vorraussichtlich heute oder Morgen veröffentlicht wird. Laut BSI bietet auch der “Private Modus” des Internet Explorers keinen ausreichenden Schutz vor möglichen Hacker Angriffen.
Der Microsoft Internet Explorer ist der weltweit am häufigsten genutzte Browser. Durch die Wahrnehmung, das er langsamer und weniger sicher als alternative Browser wie der Mozilla Firefox ist, hat der Internet Explorer im letzten Jahr kontinuierlich Marktanteile an Google Chrome, Firefox, Opera und Safari verloren. Das aktuelle Ereignis wird diesen Trend sicherlich nicht umkehren.

