- Sonntag, Dezember 13, 2009, 11:06
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Facebook schaltet Profile für Google frei, trotz Nutzerverbot
Facebook hat am Dienstag neue Privatsphäre Einstellungen für seine 350 Millionen Nutzer ausgerollt. Eine der Änderungen ist, das Facebook Profile für Google freigeschaltet, auch wenn das vom User verboten wurde.
Mit den neuen Privatsphäre Einstellungen sollen Facebook Nutzer leichter und einfacher Ihre Daten kontrollieren können. Die Veränderungen sind mit einer Mischung aus Kritik und Lob von Nutzern und Datenschützern aufgenommen worden.
Als ich meine Facebook Such-Einstellungen heute Morgen überprüfte, war die Option “Mein Profil von öffentlichen Suchmaschinen indexieren” eingeschaltet. Ich hatte diese Einstellung explizit ausgeschaltet, als Facebook vor zwei Jahren damit begonnen hat, die Profile für Google freizuschalten.
Ich hatte bereits vor zwei Tagen meine Privatsphäre Einstellungen aktualisiert. Erst durch einen Blogpost eines amerikanischen Tech-Magazin bin ich auf diesen “beabsichtigten Fehler” aufmerksam geworden. Hätte ich den Beitrag nicht gelesen, hätte ich mich in der fälschlichen Sicherheit gewogen, das mein Profil für Google nicht auffindbar ist.
Das ist echt Scheiße von Facebook und ich bin richtig sauer. Man kann hier auch kein “ja haben wir übersehen, wir sind ja auch nur Studenten” durchgehen lassen. Andere Privatsphäre Einstellungen wurden im Rahmen der Datenschutzänderungen mit übernommen, warum also diese nicht?
Wenn Sie also nicht möchten, dass Suchmaschinen wie Google und Bing ihr Profil indexieren, überprüfen sie bitte die Such-Einstellungen in ihrem Facebook Profil.
Um Ihre Privatsphäre-Einstellungen für die Suche zu ändern klicken Sie auf Einstellungen> Privatsphäre-Einstellungen anpassen> Suche. Wenn “Indexierung zulassen” aktiviert ist, dann können Suchmaschinen Ihr Profil indizieren.
Ich kann den Artikel nicht bestätigen. Bei mir war diese Option nie aktiviert und ist auch nicht aktiviert worden.
Es scheint sich da um ein kurzfristigen Fehler von Facebook zu handeln. Kurz nach dem Rollout der neuen Datenschutzrichtlinien, war zum Beispiel auch die Freunde Liste öffentlich zugänglich. Das hat Facebook dann relativ schnell angesichts massiver Proteste behoben. Bei der Google Suche scheint es genauso gewesen zu sein.


