Fall Kino.to: Betreiber von Kinoo.to und Video2k.tv festgenommen

Bereits im Juni diesen Jahres wurden 12 Verdächtige verhaftet, die für das illegale Streaming-Portal kino.to verantwortlich gemacht werden. Nun kam ein weiterer Verdächtiger hinzu. Am 6. November 2011 wurde der mutmaßliche Betreiber eines Filehosters, der zu kino.to gehört haben soll, in der Nähe von Delmenhost verhaftet. Nach dem Ende von kino.to soll der Verdächtige zwei eigene Portale gegründet und nach einem vergleichbaren Schema betrieben haben. Diese Portale sind nun ebenfalls offline.

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Am 6. November 2011 ist ein weiterer mutmaßlicher Betreiber von kino.to verhaftet worden. Nach den 12 Verhaftungen im Juni diesen Jahres ist dies die 13. Verhaftung in Sachen kino.to. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, als Betreiber eines Filehosters agiert zu haben. Die dort gehosteten Filme sollen über kino.to vertrieben worden sein. Für die Uploads soll der mutmaßliche Betreiber die Uploader bezahlt haben. Dem Verhafteten werden daher zahlreiche Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen.

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Quelle: video2k.tv

Er soll Teil dessen gewesen sein, was die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) als parasitäres System bezeichnet. An anderer Stelle wird er gar als rechte Hand des mutmaßlichen kino.to-Betreibers bezeichnet. Auch nach dem Ende von kino.to, das Portal wurde am 8. Juni 2011 vom Netz genommen, soll der Verhaftete weiter aktiv gewesen sein. Ihm wird vorgeworfen die beiden Portale kinoo.to und video2k.tv gegründet und betrieben zu haben - nach dem Vorbild von kino.to. Seit der Verhaftung am vergangenen Sonntag sind auch diese beiden Webseiten nicht mehr erreichbar.

Zuletzt soll der Verdächtige gegenüber gulli.com gar behauptet haben, die Domain und die Software von kino.to zuvor gekauft zu haben. Angeblich sollen die Pläne des nun Verhafteten vorgesehen haben, unter der Domain von kino.to künftig ein legales Streaming-Portal zu betreiben. Ob an diesen Absichten tatsächlich etwas dran war, lässt sich nicht klären. Durch die Verhaftung dürften sich die Pläne jedoch ohnehin erledigt haben.

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Quelle: gvu.de, gulli.com

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Autor: Gordon Bujak
Ehemaliger eBayianer, Atari-Kind und Online-Markting-Guy. Schreibt für Preisgenau.de in in den Ressorts Fernsehen und Internet.
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Geschrieben: 10.09.2012
Autor: Gordon Bujak
Tags: kinox.to

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