Gratis Kinofilme: Movie2k.to beerbt illegale Film-Seite Kino.to

Das beliebte Streaming-Portal kino.to existiert nicht mehr. Ein herber Schlag gegen die Streaming-Szene im Netz. Doch das Ende aller Raubkopien ist es vermutlich nicht. Andere Anbieter stehen Schlange, um in die Fußstapfen des einstigen Marktführers zu treten. Allen voran ist dabei Movie2k.to zu nennen, das Filme, Serien und Erotik-Material verspricht.

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Mit einer gezielten Aktion wurden die Betreiber von kino.to in dieser Woche verhaftet. Das beliebte Streaming-Portal gibt es nicht mehr. Die Filmindustrie wertet den Schlag gegen das größte Portal seiner Art als großen Erfolg. Zerstört ist die Streaming-Szene jedoch nicht. Kino.to hatte immer schon einige Wettbewerber, nun wollen diese erst Recht in die Fußstapfen des einstigen Marktführers treten. Sie wittern eine große Chance, denn die User von kino.to sind nun auf der Suche nach neuen Stream-Lieferanten. Insgesamt soll kino.to über vier Millionen User gehabt haben. Ein Teil hiervon wird nun sicherlich auf Movie2k.to ausweichen.

Movie2k.to statt Kino.to

Quelle: movie2k.to

Movie2k.to bietet wie kino.to zahlreiche aktuelle Kino-Filme als Stream an. Insgesamt stehen aktuell über 460.000 Filme zur Auswahl. Wie bei kino.to, müssen die Filme nicht heruntergeladen werden. Stattdessen werden meist mehrere Filehoster angegeben, bei denen die Filme als Stream zu sehen sind. Movie2k.to gibt an, keine Filme selbst zu hosten und auch keine Uploads zu tätigen - ganz wie kino.to. Den Machern von kino.to nützte diese Behauptung nichts. Sie wurden verhaftet und es drohen mehrjährige Haftstrafen.

Anders sieht es auf der User-Seite aus. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen das Streaming-Portal bemerkten nicht wenige Juristen, dass es bislang keinerlei Urteile gibt, die die Nutzung von Streams als illegal klassifizieren. Im Klartext: Auch nach dem Ableben von kino.to haben User von Streaming-Portalen wenig bis nichts zu befürchten. Für die einstigen Konkurrenten wie Movie2k.to ist dies vermutlich ein zusätzlicher Anreiz das Erbe von kino.to anzutreten.

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Autor: Gordon Bujak
Ehemaliger eBayianer, Atari-Kind und Online-Markting-Guy. Schreibt für Preisgenau.de in in den Ressorts Fernsehen und Internet.
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Geschrieben: 25.06.2011
Autor: Gordon Bujak
Tags: Filme, kinox.to

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