Grooveshark in Deutschland entsperren - so geht’s
Der beliebte Musik-Service Grooveshark ist in Deutschland nur noch über Umwege erreichbar. Offiziell hat Grooveshark seinen Dienst in Deutschland komplett eingestellt. Doch mit eine paar Tricks kann man den Online-Dienst auch weiterhin aus Deutschland nutzen. Wie erklären, wie der Zugriff auf Grooveshark von Deutschland aus funktioniert.
Grooveshark gehörte bislang zu den beliebtesten Cloud-Anbietern für Musik. Nun haben die Betreiber den Rückzug aus Deutschland bekannt gegeben. Auf der Webseite von Grooveshark heißt es, dass der Dienst wegen unverhältnismäßig hoher Betriebskosten eingestellt wurde. Das Aus von Grooveshark bezieht sich allerdings nur auf den Zugriff aus Deutschland. Die Sperre kann jedoch mit ein paar Tricks umgangen werden.
Grooveshark über die mobile Webseite weiter nutzen
Grooveshark hat zwar seinen Dienst auf der normalen Webseite deaktiviert, die mobile Variante unter html5.grooveshark.com ist allerdings weiterhin erreichbar. Der Zugriff auf das Musikangebot ist auf diesem Wege weiterhin möglich.
Allerdings lassen sich nicht alle Funktionen nutzen. Vermutlich ist es zudem nicht beabsichtigt, dass die URL html5.grooveshark.com von Deutschland aus weiter erreichbar ist. Gut möglich ist daher, dass auch dieser Zugang in Kürze gesperrt wird
Grooveshark mit Proxy-Server aufrufen
Grooveshark erkennt an Hand der IP-Adresse, dass ein User aus Deutschland kommt. Schaltet man einen Proxy-Server zwischen, so kann die Herkunft verschleiert werden. Das ist völlig legal und problemlos machbar. Freie Proxy-Server findet man leicht über Google.
Grooveshark mit Add-On nutzen
User, die den Umweg über eine manuelle Proxy-Konfiguration scheuen, können ein vergleichbares Browser Plug-In bzw. Add-On nutzen, um weiterhin auf Grooveshark zugreifen zu können. Ein solches Add-On ist Stealthy, das kostenlos für den Google Chrome Browser und den Mozilla Firefox angeboten wird. Dank Stealthy surft man wie unter einer Tarnkappe. Die deutsche Herkunft ist für Grooveshark daher nicht mehr erkennbar.
Autor: ReneAnalytiker, Tee-Genießer und Handy-Nerd. Schreibt für Preisgenau.de in den Ressorts Handys und Internet.
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