- Sonntag, September 21, 2008, 18:10
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iPhone 3G dringt in den BlackBerry Kernmarkt ein
Die Macher des BlackBerry buhlen verstärkt um die Gunst der Konsumenten. Um Apple’s eindringen auf den BlackBerry Kernmarkt der Business Nutzer entgegenzuwirken stellt RIM (Research In Motion) verbraucherorientierte Features vor.
Quelle:Pressebox.deAm 11. September stellte RIM neue Features für den BlackBerry vor, welche dem Konsumenten erleichterten Zugriff auf das Social Network MySpace ermöglichen sollen. Der kanadische Smartphone Hersteller plant außerdem Nutzern der Entertainment Lösung TiVo die Kontrolle über deren Video Rekorder Funktion und die Programmplanung, welche auf der Sling Media Slingbox gespeichert ist, zu ermöglichen.
Schon einen Tag nach Bekanntgabe von T-Mobile, das BlackBerry Pearl Flip vertreiben zu wollen wird klar, dass es RIM ernst damit meint neue Kunden für den BlackBerry zu gewinnen, um sich gegen Apple’s iPhone zu verteidigen. Apple stellte im Juni 2007 sein Musik-Handy vor. Bereits ein Jahr später erschien die überarbeitete Version, welche es auf die Business Nutzer, die traditionelle BlackBerry Kundengruppe, absieht. RIM fügte ebenfalls eine Musik und Video Funktion hinzu, um auch über die Zielgruppe der Führungskräfte und Geschäftsleute, und somit über die Email Funktion hinaus, Kunden anzusprechen.
Die kochende Rivalität zwischen den beiden Marken wurde kürzlich von einem kanadischen Magazin als„knife-fight“ bezeichnet. Sie führte außerdem zu einer Debatte unter den Analysten, ob Apple’s iPhone den BlackBerry verdrängen kann oder ob der Markt erweitert wird, zu RIM’s Vorteil.
Es ist nicht schwer zu erraten, welchen Standpunkt RIM co-CEO Jim Balsillie vertritt. In einem Interview sagt er, dass das BlackBerry Geschäft eher positiv auf Apple’s Markteintritt reagiert hat. So hat eben dieser Markteintritt der starken Marke Apple viel Aufmerksamkeit auf das Segment der Smartphones und deren Einsatzmöglichkeiten gelenkt, was allen Herstellern, unabhängig der Marke zu Gute kommt.

