- Sonntag, November 8, 2009, 20:14
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Janus Friis und Nils Zennström kaufen Skype zurück
Skype Nutzer können aufatmen, den der rechtliche Streit zwischen eBay und den Skype Gründern Janus Friis und Nils Zennström ist beigelegt, die Skype Abschaltung vom Tisch und die chaotischen Besitzverhältnisse geklärt.
Wie das Wall Street Journal berichtet, wechseln Janus Friis und Nils Zennström in den Aufsichtsrat von Skype und erwerben einen 14 prozentigen Anteil an Skype. Damit konnten sich die Skype Gründer auf voller Linie gegenüber eBay durchsetzen.
Die beiden Gründer haben sich Skype zurückgekauft und lizenzieren die Joltid P2P Technologie, die die Grundlage für den Instant Messaging Client ist und der Ausgangspunkt der Rechtsstreitigkeiten war, an das neue Skype Konsortium.
Über die Höhe der Investition von Janus Friis und Nils Zennström wurde Stillschweigen bewahrt. Im Jahr 2005 kaufte eBay zwar Skype für 2,6 Milliarden US-Dollar, aber nicht die dem Messenger zugrundeliegende P2P Technologie. Diese wurde von Joltid, einer weiteren Firma von Zennström und Friis, an eBay lizenziert.
Die Skype Gründer drohten angesichts des Verkaufs von Skype an ein Investment Konsortium damit, eBay diese Lizenz zu entziehen. In der Folge hätte Skype abgeschaltet werden müssen. Doch das ist nun vom Tisch und Skype Nutzer können sich auf neue Features und Weiterentwicklung des Dienstes freuen.
Eine der großen Verlierer dieses Geschäftes ist Meg Whitman, die 2005 für den Kauf von Skype verantwortlich war und das Potenzial des Instand Messenger für eBay nicht nutzen konnte. eBay hält auch nach dem Verkauf von Skype weiterhin 30% am Unternehmen.

