Kino.to Sperre: Eine legale Alternative fehlt

Der Erfolg von kino.to ließ sich auch durch den Mangel an legalen Alternativen erklären. Nun ist kino.to Geschichte, womit die Filmindustrie ein Etappenziel erreicht hat. Ob aus dem Etappenziel jedoch ein gewonnener Krieg wird, ist mehr als ungewiss. Die meisten User waren nicht emotional mit kino.to verbunden. Sie suchen nun nach einer Alternative - und die gibt es reichlich. Ob sie nun illegal sind, oder nicht.

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Kino.to war das größte Film-Portal Deutschlands. Keine andere Streaming-Webseite hatte so viele User, wie kino.to. Doch was für die Einen eine Erfolgsgeschichte ist, bleibt für die Anderen organisierte Kriminalität. In der Mitte stehen die User, denen es nur um Inhalte und nicht um juristische Spitzfindigkeiten geht. So ist auch unter Juristen die Frage nach der Rechtmäßigkeit der Nutzung von Streams keineswegs geklärt. Nicht wenige Experten sind jedoch der Meinung, dass die User von kino.to gar nichts Illegales getan haben.

Knio.to unerreichbar

Quelle: kino.to

Zweifellos illegal war jedoch das Anbieten von Raubkopien als Streams. Letztlich kann dies den Betreibern von kino.to zum Verhängnis werden. Die gaben zwar jahrelang an, nichts mit den Inhalten des Portals zu tun zu haben - sondern lediglich zu verlinken - doch die Staatsanwaltschaft wirft den Hintermännern nun genau dies vor. Einige der Filehoster sollen zu kino.to gehören und einige Uploads seien durch bzw. im Auftrag von kino.to erfolgt. Die Trennung zwischen Portal und Inhalt wäre so nicht mehr gegeben.

Nicht unbeteiligt am Erfolg von kino.to ist die rechtliche und marktliche Situation in Europa. Ein veraltetes und völlig zersplittertes Urheberrecht, das mittlerweile sogar von Politikern wie jüngst der EU-Kommissarin Neelie Kroes kritisiert wird, und wenig kompromissbereite Rechte-Inhaber, die im vereinten Europa noch immer Landesgrenzen ziehen wollen, obwohl das Internet vor keiner Grenze Halt macht, sind nicht schuldlos am Erfolg von kino.to. Was fehlt, damals wie heute, sind legale Alternativen.

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Autor: Rene
Analytiker, Tee-Genießer und Handy-Nerd. Schreibt für Preisgenau.de in den Ressorts Handys und Internet.
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1 Kommentar
Kino.to Sperre: Eine legale Alternative fehlt
chmod | 12. Jun 2011, 00:31
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Kino.to IST NICHT ILLEGAL. Kino.to hat die Streams nur verlinkt - nicht gehosted!

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Geschrieben: 11.06.2011
Autor: Rene Kellner
Tags: kinox.to, Filme

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