Kinox.to nimmt laut GVU den Videotheken das Geld weg

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat den Schaden ermittelt, den Kino.to und Co. verursacht haben sollen. Hierzu bediente sich die GVU der Zahlen, die von Media Control für Videotheken ermittelt werden. Diese Zahlen sollen zeigen, dass nach dem Ende von Kino.to wesentlich mehr Videos ausgeliehen wurden als zuvor. Inzwischen sind die Zahlen jedoch wieder zurückgegangen. Auch dafür hat die GVU eine Erklärung.

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Die Filmindustrie hat Streaming-Portalen wie Kino.to seit Jahren vorgeworfen, einen hohen finanziellen Schaden verursacht zu haben. Genaue Zahlen waren bislang jedoch kaum greifbar. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat nun einen Versuch unternommen, um den finanziellen Schaden durch Kino.to und Co. messbar zu machen. Hierfür nutzte die GVU Zahlen von Media Control zum Videothekenmarkt in Deutschland.

Kinox.to

Quelle: kinox.to

Videotheken gelten als eine der Hauptleidtragenden der Streaming-Szene im Netz. Seit Monaten gingen die Zahlen zurück, weil immer weniger Videos ausgeliehen wurden. Doch Anfang Juni änderte sich dies. Ab dem 9. Juni 2011 stieg die Nachfrage in den Videotheken sprunghaft an. Erstmals lagen die Videotheken dadurch über den Vergleichszahlen des Vorjahrs. Der Grund für die erhöhte Nachfrage war laut GVU das Ende von Kino.to.

Das Streaming-Portal wurde nämlich am 8. Juni 2011 vom Netz genommen. Der positive Effekt hielt mehrere Wochen, endete dann allerdings relativ abrupt Mitte Juli 2011, als die Zahlen wieder deutlich unter das Niveau des Vorjahres sanken. Auch hierfür hat die GVU allerdings eine Erklärung. Wenige Tage zuvor startete mit KinoX.to das inoffizielle Nachfolge-Portal. Hochgerechnet auf ein komplettes Jahr ergibt sich aus den ermittelten Zahlen ein Verlust in Höhe von knapp 44 Millionen Euro, der deutschen Videotheken entstehen soll.

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Quelle: gvu.de

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Autor: Gordon Bujak
Ehemaliger eBayianer, Atari-Kind und Online-Markting-Guy. Schreibt für Preisgenau.de in in den Ressorts Fernsehen und Internet.
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Geschrieben: 30.10.2011
Autor: Gordon Bujak
Tags: kinox.to

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