- Donnerstag, Februar 4, 2010, 19:55
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Microsoft untersucht falsche Akkuanzeige unter Windows 7
Microsoft untersucht Akkuprobleme, die anscheinend Notebooks mit Windows 7 betreffen. Dabei wird der tatsächliche Ladestatus der Akkus nicht korrekt vom System erkannt.
Über vorzeitige Warnungen über einen angeblich niedrigen Akkuladestand hatten sich Nutzer schon vor der Veröffentlichung der Finalversion von Windows 7 beschwert. Manche Nutzer von Windows 7 glauben, nur das Tool, das den Ladestand des Akkus überwacht, sei fehlerhaft. Andere befürchten, das Betriebssystem könnte ihre Akkus dauerhaft beschädigt haben.
Für den zweiten Verdacht spricht, dass selbst nach einem Wechsel von Windows 7 auf XP, Vista oder Linux bei einigen Usern die Probleme bestehen blieben. Einige Nutzer hatten ihre Notebooks im ausgeschalteten Zustand oder während des Betriebs mit einem anderen Betriebssystem aufgeladen, einige nutzen Windows 7 gar nicht mehr, leiden jedoch weiter unter den Problemen mit den Akkus.
Die Probleme sind mit Computern verschiedener Hersteller aufgetreten, darunter Acer, Sony, HP, Dell, Samsung und Toshiba. Sogar neue Notebooks sind von den Akkuproblemen betroffen.
Bei Microsoft geht man von einem Problem mit dem Tool für die Überwachung des Akkuladestands aus. Gemeinsam mit den Hardware-Herstellern forscht man nach den Ursachen des Problems. Man glaubt bei Microsoft an einen Zusammenhang mit dem Teil der Firmware, die den PC startet und die Hardwarekomponenten initialisiert. Windows 7 nutzt Informationen der Firmware, um zu bestimmen, ob der Akku aufgeladen oder sogar ganz ausgewechselt werden muss.
Sobald man zusammen mit den Notebook-Herstellern die Ursachen für die Akkuprobleme ermittelt habe, werde man im offiziellen Support-Forum Informationen und Anleitungen bereitstellen, sagte eine Sprecherin von Microsoft.

