- Samstag, März 13, 2010, 13:54
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MySpace mit neuem Design und Layout gegen Mitgliederschwund
Mit einem Relaunch in mehreren Stufen will MySpace gegen seinen Bedeutungsverlust ankämpfen. Optisch und inhaltlich wird sich in den nächsten Monaten bei MySpace einiges ändern. Musik bleibt ein wichtiger Schwerpunkt, aber andere Inhalte wie Spiele sollen ebenfalls eine besondere Bedeutung bekommen.
MySpace war früher das größte Social Network der Welt, doch nachdem Facebook im letzten Jahr extrem stark gewachsen ist, liegt der einstige Spitzenreiter weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Mit einer Reihe von Verbesserungen, darunter einem Ausbau des Entertainment-Bereichs, möchte die neue Führung bei MySpace die User wieder begeistern.
Einer der beiden Chefs, Mike Jones, schreibt in einem Blogpost, wie jetzt Gaming zu einem neuen Schwerpunkt auf MySpace wird. So wie der Musikbereich, der für MySpace schon immer besonders wichtig war, stark ausgebaut wurde, sollen nun Spiele für frischen Wind sorgen.
Die Games Homepage wurde gerade zur Game Developers Conference überarbeitet. Das Entdecken und Teilen soll für die User leichter werden. Aktivitäten bei Spielen werden über Benachrichtigungen und Streams in die Community eingebunden. Zudem erhalten die MySpace User persönliche Empfehlungen, können selbst Spiele bewerten und sich Spiele-Charts ansehen.
Die neue Spiele-Startseite bietet auch neue Spiele, darunter Hoop Fever, Kingdoms of Camelot, Fish Isle, Warlords, SPP Ranch, Paradise Paintball, Wild Ones, Fever Live, Warlords und Zombie Revenge. Über die neue iPhone App MySpace Neon bekommen die Nutzer Zugang zu ihren Spielen über das iPhone. Entwickler profitieren ebenfalls von den Neuerungen: Über eine neue Schnittstelle können sie beispielsweise umfangreiche Informationen zur Nutzung ihrer Programme abrufen.
Die zahlreichen Änderungen bei MySpace werden nicht mit einem Mal eingeführt, sondern Schritt für Schritt umgesetzt. Eine der wichtigsten Veränderungen wird die Profilseiten betreffen, deren beschränkte Gestaltungsmöglichkeiten regelmäßig in der Kritik stehen.

