- Donnerstag, Dezember 3, 2009, 7:54
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Nokia verklagt Hersteller von Handy LCD-Bildschirmen wegen angeblicher Preisabsprachen
Nokia verklagt Display-Hersteller Samsung, LG, Philips, Toshiba und andere wegen angeblicher Preisabsprachen. Als Ergebnis der Preisabsprachen soll Nokia zu viel für Handy Displays bezahlt haben, das Unternehmen will jetzt ein Teil seines Geldes zurück, hieß es am Dienstag.
Nokia hat Klage gegen Display-Hersteller in den USA und in Großbritannien im Zusammenhang mit LCD-Bildschirmen für Handys eingereicht. Nokia konnte noch nicht genau beziffern, wie viel Geld das Unternehmen durch angebliche Preisabsprachen verloren hat.
Die vermuteten Preisabsprachen betreffen, nach Dokumenten die bei einem us-amerikanischen Gericht in Nord-Kalifornien eingereicht wurden, den Zeitraum vom 1. Januar 2006 bis 11. Dezember 2006.
Unternehmen wie LG, Sharp und Hitachi haben bereits zugegeben, die Preise für LCD-Displays abgesprochen zu haben. Laut winfuture.de wurden bereits drei der führenden Handy LCD-Hersteller zu Rekordstrafen wegen illegaler Preisabsprachen verurteilt. Die Urteile des US Department of Justice machen Nokia überzeugt von einem Sieg, so das Unternehmen.
Auch die europäische Union untersucht derzeit illegale Preisabsprachen im Handy Display Markt. Am 26. November hat die Europäische Kommission einen ersten Vorwurf gegenüber CRT,- Computermonitor und Fernsehgeräte Hersteller geäußert.
Nokia verwendet die CTR Technologie in seinen Mobiltelefonen. Da das Unternehmen etwa 35 Millionen Handys pro Monat verkauft, könnten kleine Veränderungen in den Preisen für Displays große Auswirkungen auf die Gesamt-Kosten des Unternehmens haben.
Im Oktober hatte Nokia Apple wegen Verstoßes gegen 10 verschiedene Patente verklagt, die auf dem iPhone zum Einsatz kommen.

