- Freitag, November 28, 2008, 0:09
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StudieVZ.net wird bei Studenten unpopulär
StudieVZ ist das größte soziale Studenten Netzwerk in Deutschland und hat bei der letzten Datenerhebung im Oktober 2008 noch einmal mit den Besucherzahlen zugelegt. Trotzdem verdient der Holtzbrinck-Verlag, der StudieVZ für rund 85.000 Millionen einkaufte, laut einer Spiegel-Meldung offensichtlich kein Geld mit dem mitgliederstarken Studentennetzwerk. Zudem hat StudieVZ, einer Umfrage von “Meedia“ zu Folge, den schlechtesten Ruf unter allen deutschen Web-Communitys.
Statt eines Umsatzes von 25 bis 30 Millionen Euro, wie anfangs kalkuliert, setze der Holtzbrinck-Verlag in diesem Jahr nur etwa 10 Millionen Euro um, so der Spiegel. Damit seien gerade mal die Unkosten gedeckt. Das Webmagazin „Meedia“ titelte einen Artikel über StudieVZ mit der Schlagzeile: „StudieVZ unbeliebteste Web-Company?“ und bezog sich dabei auf eine bei Ethority in Auftrag gegebene Umfrage, die ergeben habe, dass „kaum noch ein gutes Wort“ über das soziale Netzwerk falle.
Die Gründe dafür liegen nicht nur in dem bekanntermaßen mangelnden Datenschutz, so „Meedia“, sondern auch in dem Imageverlust, der durch den Weggang des ehemaligen StudiVZ-Chefs Marcus Riecke entstanden ist, sowie mit dem Verhalten von StudieVZ, radikal gegen alle zu klagen, die im Internet mit dem Kürzel VZ und einem ähnlichen Businessmodell arbeiten. Weitere Gründe warum StudieVZ im Vergleich zu Facebook immer unpopulärer wird, liegen in den technischen Unzulänglichkeiten der Plattform selbst.
Im aktuellen Spiegel wird außerdem berichtet, dass der Holtzbrinck-Verlag offensichtlich an einem Verkauf von StudieVZ interessiert sei, habe es doch bereits zwei, allerdings gescheiterte, Verkaufsgespräche mit dem größten StudiVZ-Konkurrenten Facebook gegeben.
Welche Redakteure verfassen hier überhaupt die Artikel?
1. Das heißt StudiVz von Studi wie Studium oder Abkürzung von Student, aber nicht Studie, wie eine in Auftrag gegebene Studie (PEINLICH!)
2. 85.000 Millionen sind 86 Milliarden und damit teurer als google…, dass zeugt einfach nur von minderwertig qualitativen Journalismus.
Schämt euch!
Was die Übernahmesumme angeht irrst du dich. Die Übernahme hat ungefähr 85 Millionen gekostet. Was den Namen angeht, natürlich heißt es StudiVZ, man doch aber auch anders bezeichnen.


