- Samstag, August 29, 2009, 13:20
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Twitter Verbot beim Tennis-Turnier US Open
Eine bessere PR könnte sich der Microblogging-Dienst Twitter nicht wünschen. Der Veranstalter der US Open verbietet Teilnehmern des Grand Slam Turniers zu twittern, da man befürchtet das Twitter Nachrichten einen Einfluss auf entsprechende Sportwetten haben könnten.
Dies berichtete die Nachrichten-Seite Freep.com. Der Veranstalter Tennis Integrity Unit liegt sicherlich nicht verkehrt mit seiner Annahme, das genaue Vor-Ort Informationen über die physische Verfassung der Spieler und andere persönliche Insider Daten das Geschäft eines Sport-Turniers beeinflussen können.
Nur bringen Verbote leider überhaupt nichts. Kommunikation lässt sich weder reglementieren, noch kontrollieren. Eine Kontrolle des Twitter Verbotes wäre zudem ein Eingriff in die Privatsphäre der einzelnen Person. Von daher fragt sich inwieweit solche Maßnahmen erfolgreich sein können.
Bereits der Football Verband NFL hatte seinen Mitgliedern gegenüber ein Twitter-Verbot ausgesprochen. Viele Sportler halten jedoch über Twitter engen Kontakt zu ihren Fans und die wollen nichts lieber als Informationen aus erster Hand direkt nach einem sportlichen Ereignis.
Es ist also die Frage, wer die Deutungshoheit und Macht hat, darüber zu entscheiden welche Informationen in welcher Art und Weise gefiltert an die Außenwelt gelangen. Mehr Offenheit und Vertrauen wären sicherlich angebracht.

