WePad: iPad-Alternative aus Deutschland ab 2010 für 449 Euro erhältlich

Schon in diesem Monat soll das WePad bestellt werden können, erhältlich ist der Tablet-Computer ab August. Das hat die Neofonie GmbH aus Berlin bekanntgegeben. Der Hersteller versteht das WePad als Alternative zum iPad von Apple. Das WePad lässt den Nutzern viele Freiheiten, die Apple seinen Nutzern nicht erlaubt.

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Das als Alternative zum iPad angepriesene WePad macht von seinen technischen Daten her einen interessanten Eindruck: Das WePad Modell mit 32 GB Arbeitsspeicher, Full-HD-Support für hochauflösende Videos in 1.080p, mit WLAN, UMTS und GPS kann unkompliziert mit SD-Karten erweitert werden. Neben dem Cardreader hat das WePad dem iPad zwei Standard-USB-Anschlüsse sowie eine Webcam voraus. Der Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 mal 768 Pixel mist in der Diagonale 11,6 Zoll und ist damit etwas größer als das 9,7 Zoll Display des iPad, das nur eine Auflösung von 1.024 mal 768 Pixel unterstützt.

WePad

Außerdem kann das WePad im Gegensatz zum iPad von Apple Flash. Die allermeisten Online Videos basieren auf Flash von Adobe. Adobe gehört neben Intel und Siemens zu den großen Partnern, die die Entwicklung des WePad unterstützen. Der Apple A4 CPU mit 1 GHz Takzfrequenz setzt Neofonie beim WePad einen mit 1,66 GHz getakteten Pineview-M Prozessor, eine Weiterentwicklung der Atom Chips, entgegen.

Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz. Zu Beginn der Entwicklung des WePad vor drei Jahren war Android OS noch kein Thema, doch Android Apps sollen trotzdem genutzt werden können. Die UMTS-Variante des WePad soll 569 Euro kosten, das Modell ohne UMTS und nur 16 statt 32 GB Speicher 449 Euro. Ab dem 27. April kann der Tablet-Computer bereits vorbestellt werden. Ausgeliefert wird aber erst ab August.

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Eine deutsche Alternative zum iPad? Die deutschen Medien stehen dem WePad der Berliner Neofonie GmbH sehr aufgeschlossen gegenüber. Deshalb hatte die Firma auf ihrer Pressekonferenz mehr als nur einen Heimvorteil. Nicht nur die Nutzer profitieren von der Offenheit des WePad, was den Anschluss von Geräten, die Installation von Programmen und die Möglichkeit zur Nutzung von Inhalten angeht. Im Gegensatz zu Apple, was den Inhalteverkauf über iTunes erzwingt, können beispielsweise die Zeitungsverlage die Beziehung zu ihren Abonnenten weiter selbst gestalten.

Es wird damit gerechnet, dass Medienpartner den Gerätepreis subventionieren, beispielsweise in Verbindung mit dem Abonnement von kostenpflichtigen Inhalten. Das WePad könnte auf diese Weise für die Endkunden deutlich billiger als das iPad zu haben sein.

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Autor: Oliver Springer
Ehemaliger Radiomoderator, Kaffee-Fan und Web 2.0-Kenner. Schreibt für Preisgenau.de in den Ressorts Notebooks und Internet.
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2 Kommentare
WePad: iPad-Alternative aus Deutschland ab 2010 für 449 Euro erhältlich
ChriZ | 20. Mai 2010, 20:12
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gut und schön, das nokia 5800 wurde auch als “iphone killer” angesehen
allerdings ist die bedienung dabei absoluter SCHROTT und mit der des iphones gar nicht zu vergleichen

beim ipad genauso: und das video sagt rein gar nix aus, der klickt nicht ein einziges mal irgendwas auf dem screen an. warum wohl? muss man verbergen dass die bedienung absoluter müll ist oder was?

Nilpferdschaf | 23. Mai 2010, 14:55
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Also die technischen Eigenschaften sind wesentlich besser, als die vom iPad, aber man sieht nicht ein einziges Video, wo mal einer mit dem Finger drüberstreicht (hat das teil überhaupt nen touchscreen? :D ) ansonsten würde ich auf jedenfall den appstore vermissen und sowieso das ganze apple-feeling.

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Geschrieben: 13.04.2010
Autor: Oliver Springer
Tags: Apple iPad

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