- Mittwoch, November 4, 2009, 0:02
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Windows Vista um 62% weniger häufig infiziert als Windows XP
Windows Vista ist deutlich sicherer als Windows XP, zumindest nach dem neuesten Microsoft Security Intelligence Report, der am Montag veröffentlicht worden ist.
Die Infektionsrate von Windows Vista mit dem Service Pack 1 liegt laut dem Microsoft Report um 61,9 Prozent niedriger als bei Windows XP mit dem Service Pack 3. Der Bericht betrachtet dabei die erste Hälfte des Jahres 2009 und ist der siebte halbjährlich erscheinende Bericht zum Thema Sicherheit des Betriebssystem von Microsoft.
Die Studie ergab für alle Microsoft Betriebssysteme insgesamt, dass das jeweils aktuellste Service Pack immer das ist, das am wenigsten infiziert ist. Windows 7 wurde in den Bericht noch nicht aufgenommen.
Der Befund ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das letzte Service Pack Update von Windows XP schon mehrere Jahr her ist. Einschränkend muss man jedoch beachten, das Windows XP stärker verbreitet ist als Windows Vista. Von daher ist es nicht ungewöhnlich, das auch mehr Windows XP Rechner mit Viren infiziert sind als Windows Vista Computer.
In den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, Frankreich und Italien sind Trojaner die größte Bedrohung. In China sind browser-basierte Angriffe verbreiteter und in Brasilien ist Malware Software populär, um Online Banking Daten auszuspionieren. In Spanien und Korea dominieren dagegen Würmer.
In dem Microsoft Bericht wird zudem darauf aufmerksam gemacht, das die Anzahl von Phishing Angriffen überdurchschnittlich stark angestiegen ist, vor allem Angriffe auf Social Networking Seiten. Phisher nutzen dazu ein breites Spektrum an Website Arten, um die Passwörter ihrer Opfer zu stehlen, dazu gehören Glücksspiel-Seiten, Content-Portale und Gaming-Seiten.
Die am häufigsten genutzten Sicherheitslücken im Windows Vista und XP Betriebssystem betrafen Microsoft Office und den Internet Explorer. Mehr als die Hälfte der Schwachstellen wurde von Microsoft identifiziert und durch Sicherheits-Updates geschlossen.
Microsoft sammelt Daten über Virus -und Malware Infektionen in Echtzeit durch seine kostenlos zur Verfügung gestellten Security Produkte wie Windows Defender, Malicious Software Removal Tool und die Windows Security Essentials.

