3D Fernseher ohne 3D-Brille von Toshiba noch in 2010

Was im Kino funktioniert, wird auch im privaten Haushalt für volle Kassen sorgen. Die Zukunft im Bereich Fernsehen ist 3D. Nahezu alle großen Elektronikhersteller haben bereits 3D Fernseher im Programm, oder planen in Kürze mit neuen Modellen einzusteigen. Die meisten Fernseher benötigen dabei allerdings immer noch eine Shutter-Brille. Toshiba hat nun angekündigt 3D Fernseher ohne Brillenzwang auf den Markt bringen zu wollen.

Seit Beginn des Jahres kennt die Elektronikbranche nur ein Thema, wenn es um Fernseher geht: 3D heißt der neue Trend für das Heimkino. Nachdem die meisten ambitionierten Heimkinofans bereits mit hochauflösenden HD-Fernsehern ausgestattet sind, wittern die Elektronikhersteller im 3D Boom, der im Kino seinen Anfang nahm, das nächste große Geschäft. Entsprechend umfangreich ist das Angebot an neuen oder angekündigten 3D Fernsehern.

new 3D LCD

Quelle: Preisgenau.de

Sony setzt bei seinen Fernsehern der LX9-Serie auf Vielseitigkeit. Die 3D Fernseher kommen in Bilddiagonalen von 40 bis 60 Zoll auf den Markt und werden mit zwei aktiven Shutter-Brillen ausgeliefert, so dass man sofort loslegen kann. Zukünftig könnte Sony auch 3D Fernseher mit OLED Displays auf den Markt bringen. Erste Prototypen wurden bereits gezeigt. Samsung versucht hingegen mit einer besonderen Umwandlungstechnik zu punkten. Die neuen 3D Fernseher der 7000, 8000 und 9000 Serien wandeln konventionelle 2D Bilder in 3D Optiken um – in Echtzeit.

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Noch einen Schritt weiter geht Toshiba. Bei seinen konventionellen 3D Fernsehern setzt der Elektronikkonzern auf eine Kooperation mit RealD, die es ermöglicht dass die Toshiba Fernseher künftig das stereoskopische RealD-Format unterstützen. Doch dies ist nur ein Zwischenschritt. Toshiba hat bereits für dieses Jahr das Erscheinen erster 3D Fernseher angekündigt, die ohne 3D Brille auskommen werden. Vorerst werden die neuen 3D Modelle allerdings nur in Japan auf den Markt kommen – mit kleinen Bilddiagonalen und Preisen um die 2.000 Euro.

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