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3D Filme: Ausstattung von 3D Kinos wird in Deutschland bald günstiger

Technicolor stattet eine amerikanische Kinokette mit einer neuen Technik für 3D-Filme aus, mit der die sonst teure Aufrüstung für 3D-Filme zu deutlich geringeren Kosten möglich wird. Technicolor könnte auch bald in Deutschland erste Kunden gewinnen.

Die Firma Technicolor hat einen neuen Kunden für ihre neue 3D-Lösung, die den Engpass bei 3D-Kinosälen bald beseitigen und 3D-Filmen einen weiteren Durchbruch bescheren könnte. Technicolor wird 25 der 150 Kinosäle von Bow Tie Cinemas aus New York zu einem Bruchteil der üblichen Kosten 3D-fähig machen. Die 3D-Lösung von Technicolor kostet pro Leinwand nur zwischen 4.000 und 6.000 Dollar, Hinzukommen Kosten von höchstens 12.000 Dollar im Jahr für die Miete von Speziallinsen.

Technicolor 3D
Quelle: technicolor.com

Demgegenüber kostet ein digitales Projektionssystem, wie es die meisten Kinobetreiber bei einer Umrüstung auf 3D verwenden, rund 75.000 Dollar. Die hohen Kosten für die Umstellung auf 3D lassen viele Kinobetreiber noch zögern, sofern sie sich die Technik überhaupt leisten können. Für 2010 sind mindestens 19 in 3D gedrehte Filme angekündigt, einige davon werden zeitgleich erscheinen. Es gibt in Nordamerika aber erst knapp 4.000 Kinosäle, die Filme in 3D zeigen können.

Bezahlte Umfragen

Große Filme laufen üblicherweise auf bis zu 10.000 Leinwänden an. Selbst wenn nur jeweils ein neuer 3D-Film in die Kinos kommt, können ihn nicht alle Zuschauer in 3D sehen. Durch die billige Technik von Technicolor wäre es möglich, die Knappheit bei 3D-Kinos bald zu beheben. Die Filmstudios Paramount Pictures, Liosgate, Warner Bros, Universal Pictures, The Weinstein Co., Overture Films und DreamWorks unterstüzen die 3D-Lösung von Technicolor bereits.

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