3D Notebooks in 2010: HP, Dell und Acer setzen auf neuen 3D-Trend

Mehrere große Computerhersteller haben letzten Monat 3D-Notebooks angekündigt. Damit sich 3D auf Notebooks durchsetzt, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Ein Erfolg von 3D-Notebooks ist nicht selbstverständlich, sondern hängt sehr von den verfügbaren Inhalten ab. Außerdem darf der Aufpreis für 3D nicht zu hoch sein, wenn ein Massenmarkt entstehen soll.

3D ist einer der wichtigsten Unterhaltungstrends 2010. Im Juni haben große Computerhersteller wie Toshiba, Lenovo und Asus Notebooks mit 3D-Bildschirmen angekündigt, doch ob sich 3D im Notebook-Markt schnell durchsetzen wird, ist nicht sicher. Dagegen sprechen zuerst die ziemlich hohen Preise für 3D-Notebooks.

Gamer sind es gewohnt, deutlich mehr Geld für ihre Computer auszugeben als Normalnutzer, weil sie dadurch ein besseres Spielerlebnis bekommen. Im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Gaming-PCs fällt der Aufpreis für 3D-Technik außerdem recht niedrig aus. Beides spricht dafür, dass sich Gamer schell für 3D-Notebooks begeistern können.

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Quelle: sharp.eu

Voraussetzung dafür ist aber ein spannendes Angebot an 3D-Spielen. Die Entwicklerfirmen werden den zusätzlichen Aufwand für 3D-Spiele aber nur bezahlen wollen, wenn die Gerätebasis groß genug ist. Die besonders engagierten Gamer alleine können 3D-Notebooks deshalb nicht zum großen Durchbruch verhelfen. Dafür müssen auch Gelegenheitsspieler in 3D-Notebooks investieren.

Abgesehen von 3D-fähigen Desktop-PCs stellen Spielkonsolen eine Konkurrenz dar, was die Zahl der Käufer von 3D-Notebooks ebenfalls klein halten könnte. Sony engagiert sich sehr für 3D-Inhalte auf der PlayStation 3 und Nintendo hat inzwischen seine Handheld-Konsole Nintendo 3DS gezeigt, für die man nicht einmal eine 3D-Brille benötigt.

Im Gegensatz zu 3D-Fernsehern bieten 3D-Notebooks außerdem schlechte Voraussetzungen zum gemeinsamen Ansehen von 3D-Filmen und 3D-TV. Diese zusätzlichen 3D-Inhalte geben möglicherweise den Ausschlag dabei, bei welcher Geräteart die Verbraucher sich zuerst für 3D entscheiden. Selbst wenn man sich einen 3D-Film alleine ansieht, ist das auf der Couch vor dem Fernseher bequemer.

Zuletzt spielt die Größe des Bildschirms eine besondere Rolle: Geht es darum, dank 3D-Technik tiefer ins Geschehen eines Spiels oder eines Films einzutauchen, spricht das gegen kleine Bildschirme. Insofern eignen sich große Flachbildfernseher besser für 3D-Inhalte als die Displays von Notebooks.

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