89-Euro Netbook: So billig gab es ein Netbook noch nie

So billig gab es ein Netbook noch nie. Beim Discounter Netto steht aktuell das Q-Book im Sortiment. Gerade einmal 89 Euro verlangt Netto für das kleine Netbook. Die Leistung des Q-Book kann dabei jedoch nicht überzeugen: Wenig Speicher, kleines Display und ein exotisches Betriebssystem sind die Hauptnachteile des Q-Book.

Der Discounter Netto hat mit dem Q-Book aktuell ein Netbook für nur 89 Euro im Angebot. Das Q-Book ist unter Anderem mit 3 USB-Anschlüssen, Wlan und einem SD-Kartenleser ausgestattet. Das hört sich erst einmal nicht schlecht an, doch überzeugen kann das Q-Book dennoch nicht. Es bietet nur wenig Speicher, ein kleines Display und ein exotisches Betriebssystem. Diese Hauptnachteile des Q-Book dürften sich insbesondere in der Praxis bemerkbar machen.

Jay-Tech Netbook

Quelle: jay-tech.de

Wegen des kleinen Displays eignet sich das Q-Book nicht zum Surfen im Internet. Wegen des kleinen Speichers von nur 2 GB können kaum Daten auf dem Q-Book gespeichert werden. Wohl auch wegen seiner geringen Leistungsfähigkeit kommt beim Q-Book nicht Windows XP oder Windows 7, sondern Windows CE zum Einsatz. Herkömmliche Windows-Programm sind zu diesem Ableger des Betriebssystems nicht kompatibel. In der Praxis bedeutet dies, dass es kaum Programme für das Q-Book gibt. Schlimmer noch: Auch an Treibern fehlt es.

So hat man zwar drei USB-Ports zur Verfügung, deren Nutzung ist jedoch nur eingeschränkt möglich, denn nicht alle Zubehörprodukte sind kompatibel zu Windows CE. Ein aktuelles Netbook lässt sich deutlich produktiver einsetzen. Als Alternative hierzu kann der Gebrauchtkauf eines älteren Netbooks gelten. Auch dies dürfte für die meisten Anwender lohnender sein als der Kauf des Q-Books von Netto zum Preis von 89 Euro.

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1 Kommentar
89-Euro Netbook: So billig gab es ein Netbook noch nie
Steffen | 7. Jan 2011, 23:28
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Hi, ich denke, das es Ansichtssache ist.
Das Gerät ist ein ARM-System das für gewöhnlich viel weniger Strom verbraucht als ein INTEL-Atom mit Chipsatz, weil ARM-Architekturen sogenannte SoC’s sind (http://de.wikipedia.org/wiki/System_on_a_Chip).

300-500MHz ist wenig ja, und 128MB Ram auch, ohne Frage. aber man sollte auch bedenken, das es sich um ein Gerät handelt, das UNTER 100€ kostet.
Auf dem Windows darauf funjtionieren NATÜRLICH keine normalen Windowsapplikationen, es ist ja auch keine i686 Architektur sondern eine ARM-Architektur, wie sie bei Smartphones, PDAs und TabletPCs vorkommt.
Also könnte man kritisieren das sie kein Android oder gleich ein vollwertiges ARM-Kompatibles Linux installiert hat.

ICH finde, das er AKKU vor allem länger halten dürfte 2h sind tatsächlich sehr knapp, aber verkraftbar, wenn man bedenkt das das teil so leicht ist.

LG,
Steffen