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Amazon Kindle 4 – Alles was du über den neuen eBook-Reader wissen musst

Neue Jobangebote bei Amazon regen die Fantasie an, welches Produkt Amazon als nächstes entwickeln wird. Die Stellenausschreibungen betreffen Lab 126, die für den Kindle zuständige Abteilung. Mit seinem E-Book-Reader hat Amazon sehr großen Erfolg, sodass es logisch wäre, das Angebot an Kindle-Hardware auszubauen.

Amazon sucht für seine Abteilung Lab 126 neues Personal. Lab 126 ist für die Entwicklung des E-Book-Readers Kindle zuständig, der für den Onlineversender zu einem Bestseller geworden ist. In den Stellenausschreibungen wird ein „RF Systems Engineer“ gesucht, der Erfahrung mit Drahtlos-Technologien hat (802.11, CDMA, UMTS und Bluetooth).

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Quelle: amazon.com

Außerdem ist Amazon zum Beispiel auf der Suche nach einem „Engineering Program Manager“, was den Eindruck verstärkt, dass Amazon ein wichtiges neues Produkt vorbereitet. Eine direkte Antwort auf das iPad von Apple ist Amazon bisher schuldig geblieben. Es ist unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Amazon nicht an einem Tablet-Computer arbeitet, wenn fast alle großen Hardwarehersteller inzwischen eigene Tablets entwickeln oder bereits entwickelt haben (wie etwa Samsung das Galaxy Tab).

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Nach der Vorstellung des iPad erschienen im Web unzählige Artikel, wie sich Apples Vorstoß in den Markt für Tablet-Computer auf den Verkauf von Amazons E-Book-Reader auswirken könnte. Wie sich nun herausgestellt hat, ist das iPad keine bedrohliche Konkurrenz für den Kindle. Billige Lesegeräte für E-Books bieten sehr viel längere Akkulaufzeiten als das iPad und ihre Bildschirme sind auch bei Sonnenschein im Freien gut ablesbar.

Wer regelmäßig E-Books lesen möchte, sollte sich ein Gerät wie den Kindle kaufen. Angesichts des sehr niedrigen Preises (ab 139 Dollar) ist es sogar sinnvoll, sich zusätzlich zum iPad noch einen Kindle oder einen ähnlichen E-Book-Reader zu kaufen. E-Book-Lesegeräte mit Komfortfunktionen hingegen, die zwar sehr viel weniger (Multimedia-) Möglichkeiten als das iPad bieten, aber fast genau so teuer sind, haben es dagegen sehr schwer. Je mehr Alternativen zum iPad auf den Markt kommen, desto weniger attraktiv erscheint der Kauf eines teuren E-Book-Readers.

Was sich viele Kindle-Besitzer allerdings wünschen, ist ein Farbdisplay auf Basis der E-Ink-Technologie und ein Touchscreen. Der Touchscreen würde ein deutliches Plus an Bedienkomfort bedeuten und ein Farbbildschirm würde den Kindle nicht zuletzt für Magazine und Zeitschriften attraktiver machen.

Allerdings würde ein „richtiger“ Tablet-Computer als echte iPad-Alternative für Amazon ebenfalls Sinn ergeben. Amazon vertreibt zahlreiche digitale Inhalte wie Filme und TV-Serien, die man auf einem Kindle nicht nutzen kann. Außerdem besteht eine gute Chance, aus regelmäßigen Nutzern von E-Books, deren Film- und Musikgeschmack Amazon aus langjährigen Kundenbeziehungen her ebenfalls kennt, Käufer eines Media-Tablets zu machen. Eine Art Multimedia-Kindle kann den klassischen Kindle nicht ersetzen, aber sehr gut als zusätzliches Produkt ergänzen.

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