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AMD überholt mit ATI Radeon GPUs Nvidia beim Verkauf von Grafikkarten

Wenn es im Bereich Computer-Hardware um Grafikkarten geht, gibt es zwei Branchen-Riesen: Nvidia mit der GeForce-Reihe und AMD mit den ATI-Grafikkarten. Bislang hatte Nvidia meist klar die Nase vorn und setzte deutlich mehr Grafikprozessoren, kurz GPUs ab. Doch im zweiten Quartal 2010 konnte sich AMD an der Konkurrenz vorbeischieben und hat, laut einem Bericht von Mercury Research, deutlich mehr Absatz verzeichnen können, als Nvidia.

Die Hardware-Branche ist in allen Bereichen ein hart umkämpfter Markt, doch in keiner anderen Sparte gibt es einen größeren Konkurrenz-Kampf, wie bei den Grafikkarten. Wenn der bisherige Branchen-Primus Nvidia einen neuen Grafikchip auf den Markt brachte, zog AMD mit der ATI-Reihe nach. So befand sich, zumindest bis jetzt, der Hersteller AMD zumeist in der zweiten Reihe. Doch wie durch eine Studie von Mercury Research jetzt belegt werden konnte, hat sich das Blatt gewendet.

ATI Radeon GPUs
Quelle: amd.com

Im zweiten Quartal hatte AMD einen Marktanteil von 24,5 Prozent, im Gegensatz zu Nvidia mit 19,8 Prozent. Eine deutliche Kehrtwende, bedenkt man, dass noch ein Jahr zuvor knappe 30 Prozent des Weltmarktes von Nvidia abgedeckt wurde. An den Marktführer Intel, mit seinen integrierten Grafikprozessoren, kommen beide Anbieter jedoch auch weiterhin nicht vorbei. Intel liegt hier mit 54,3 Prozent klar an der Spitze. Doch stehen Nvidia und AMD genau genommen ausser Konkurrenz, denn beide Anbieter stellen mit ihren Produkten eigenständige Grafikkarten her, die nicht On-Board verbaut sind.

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Der Rückgang der Absatzzahlen von Nvidia, so die Experten von Mercury Research, erklärt sich durch den Umstand, dass die DirectX-11 fähigen ATI-Chips bereits einige Monate vor den GeForce-Karten in den Handel gekommen sind. Hinzu kommen die Wärme- und Lärmprobleme der beiden GPUs GeForce GTX 470 und 480, die von den Käufern bemängelt wurden. Laut der Studie wird Nvidia voraussichtlich alles daran setzten, den alten Abstand wieder herzustellen. Bleibt also abzuwarten, was sich auf dem Grafikkarten-Markt in naher Zukunft ergeben wird.

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