Android 3.0 vs. iOS: 5 Gründe warum Google Tablets das Apple iPad in den Schatten stellen

Die Spekulationen um das neue Google-Betriebssystem Android 3.0 schossen lange Zeit in die Höhe. Lange Zeit gelang es dem Suchmaschinenweltmeister und Softwarehersteller, genauere Daten seines neuen Betriebssystems geheim zu halten. Am Mittwoch stellte Google in seiner Firmenzentrale in Mountain View nun endlich Details der neuen Android vor.

Der Erfolg der Android 3.0 ist vor allem auch ein Gradmesser für die Konkurrenzfähigkeit neuer Tablets mit den iPads von Apple. Kann es die neue Google OS mit der iOS von Apple aufnehmen, ist damit zu rechnen, dass das iPad nicht mehr unangefochten Marktführer bei den Tablets bleibt. Google benötigt mit der Android 3.0 also nicht weniger als einen Trumpf, der es mit Apple nicht nur aufnehmen kann, sondern die Fähigkeiten der Apple iOS in einiger Bereichen sogar noch übertrifft. Hier sind einige Features, die das neue Betriebssystem tatsächlich zum Joker im Tablet-Markt machen würde:

Eine einfache Schnittstelle

Das Interface ist das A und O eines erfolgreichen Betriebssystems. Auf bisherigen Screenshots der neuen Android-Schnittstelle erkennt man fünf große Fenster, deren Größe sich individuell anpassen lassen, und auf dem sich allerlei Nützliches wie Apps oder einfach nur Krimskrams wie Youtube-Clips verlinken lassen. Außerdem erkennt man eine Task-Leiste, ähnlich wie bei Windows.

Android Honeycomb Startbild
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Quelle: youtube.com

Die individuelle Oberfläche kann Vorteil und Fluch gleichermaßen sein: Zum einen erlaubt sie natürlich einen schnellen Zugriff auf präferierte Anwendungen und lässt dabei viel Platz für persönliche Designvorstellungen. Andererseits birgt das System die Gefahr, bald total unübersichtlich zu werden. Apple hat die einfache Smartphone-Logik seiner iPhones einfach auf das iPad übertragen. Google müsste mit Android 3.0 etwas Ähnliches gelingen.

Adobe Flash

Kaum jemand wird behaupten, dass Adobe Flash die effizienteste Software ist, um online Videos zu schauen. Fest steht: Es ist die weit verbreitetste. Ein Manko der Apple-Produkte war bisher immer, dass es Flash-Videos nicht unterstützte.

Android 3.0 Adobe Flash

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Wenn Android 3.0 Flash-tauglich ist, könnte es viele Online-Videos zugänglich machen, die man auf dem iPad nicht sehen kann und wahrscheinlich auch nie zu sehen bekommen wird. Auf der anderen Seite ist die Zeit für Adobe Flash abgelaufen und andere Video-Formate werden den Standard bald ersetzen.

Kameras

Das Fotografieren mit einem (doch nicht ganz so kleinen) Table-PC ist gewöhnungsbedürftig. Trotzdem: Wenn die Gerüchte stimmen, dass Android-Tablets mit Kameras auf der Vor- und Rückseite ausgestattet werden, wäre dies zunächst ein Vorteil gegenüber dem iPad.

Android Honeycomb Kamera

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Nach Informationen des Wall Street Journal soll Apple jedoch für das iPad 2 ebenfalls eine Front- und eine Rückseitenkamera planen. Offiziell bestätigt hat Apple dieses Gerücht jedoch noch nicht.

Ein zentrales Dateisystem

Wenn man externe Daten auf seinen iPad laden will, muss man erst den manchmal umständlichen Weg über eine passende App gehen, die das entsprechende Datenformat unterstützt.

Android Honeycomb 3.0 Datensystem

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Oft ist das zwar auch ziemlich praktisch, da auf diese Weise die App das Einsortieren der Daten übernimmt. Ein zentraler Zugriff auf alle Dateien spart dennoch Zeit, wenn man nicht erst nach der passenden App suchen will. Android 3.0 könnte sich mit einer entsprechenden Funktion in jedem Fall von Apple unterscheiden.

Ein Dual-Core-Prozessor und mehr RAM

iPads sind nicht frei von Kinderkrankheiten. Sie haken gerne, und haben bei manchen Internet-Seiten ernsthafte Probleme mit der grafischen Darstellung. Für eine verbesserte grafische Darstellung und einen reibungslosen Betrieb der Android-Tablets würden die neuen Dual-Core-Prozessoren eine wichtige Grundlage schaffen.

Andorid 3.0 Mehrere Anwendungen gleichzeitig

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Noch wichtiger: Mehr Direktzugriffsspeicher (RAM) würden die Tablets mit Android 3.0 einfach schneller machen als ihre Konkurrenz.

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5 Kommentare
Android 3.0 vs. iOS: 5 Gründe warum Google Tablets das Apple iPad in den Schatten stellen
Stirnrunzeln | 13. Feb 2011, 15:03
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Komische Überschrift?
Wo ging es dem in dem Artikel, um einen Vergleich zwischen Android 3.0 und –>iOS 5<–? Dem Autor scheint der Unterscheid zwischen einem Betriebsystem, einem Betriebsystemkern und einer Betriebssystem-Distribution nicht klar zu sein. Zumindest findet er, dass das (vermutlich User-)Interface das A und O eines erfolgreichen „Betriebssystems“. Auch mischt sich in den (Vaporware-)Betriebsystem-Vergleich immer wieder auch ein Hardware- und Produkt-Vergleich. Der Artikel liest sich wie ein Gemischtwarenladen, der findet das EDEKA-Geschäftsmodell besser ist als LIDL. Leider diskutiert der Artikel in keinester Weise kritisch, dass das die Android 3.0 Ankündigung aussieht wie eine webOS 2.0-Imitation im Tron-Look (liegt aber auch daran, dass webOS 2.0 und Android 3.0 vom selben Designer sind).

schwob | 13. Feb 2011, 16:16
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Alle oben genannten Gründe (mehr oder weniger wichtig), erledigen sich mit dem Ipad 2.
Und damit hat wieder Apple die Nase vorn.

admin | 13. Feb 2011, 18:22
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@Stirnrunzeln: Nein, es geht nicht um iOS 5 -> sondern um 5 Gründe warum Google Tablets das Apple iPad in den Schatten stellen. Der vordere Teil der Überschrift ist zwar durch ein Doppelpunkt getrennt, aber das kann man leicht falsch lesen.

utnubu | 14. Feb 2011, 10:58
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„Alle oben genannten Gründe (mehr oder weniger wichtig), erledigen sich mit dem Ipad 2.Und damit hat wieder Apple die Nase vorn.“

wie soll das gehen, apple bestätigt ja nicht einmal dass es ein ipad2 geben wird.
und nach all der „action“ in ägypten würde eine etwaige ankündigung nicht sehr grosse
beachtung finden.

admin | 14. Feb 2011, 16:29
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@utnubu: Das iPad 2 wird diese Woche vorgestellt. Das Wall Street Journal hat bereits Facetime, Front -und Rückseiten-Kamera bestätigt.


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