Deals

Anleitung: Schneller surfen mit Google’s DNS-Server

Das Surfen im Web lässt sich unter Umständen beschleunigen, indem man einen anderen DNS-Server verwendet. Google bietet seit Ende letzten Jahres einen eigenen DNS-Dienst mit dem Ziel an, das Web schneller zu machen. Wir sagen, wie man unter Windows den DNS-Server von Google nutzt.

Im Web hat jede Onlinepräsenz eine bestimmte IP-Adresse. Dabei handelt es sich um vier- bis zwölfstellige Nummernfolgen, die durch Punkte in vier Abschnitte unterteilt sind. Da sich Menschen schlecht solche Nummernfolgen merken können, sind Webangebote unter Domain-Namen erreichbar. Die Zuordnung der Namen zu den Nummern erledigen Server des Domain Name System, die DNS-Server.

Die meisten privaten Internetnutzer wählen nicht bewusst aus, welchen DNS-Server sie verwenden wollen. Meistens ist alles so eingestellt, dass der DNS-Server des Internetproviders genutzt wird. Im dezentral arbeitenden Domain Name System tauschen die DNS-Server die IP-Einträge untereinander aus. Ohne hier in die Details des Domain Name Systems einzusteigen: Das Ansurfen einer einzigen Webseite kann eine ganze Reihe von Anfragen an DNS-Server auslösen, was besonders bei veralteten Einträgen zu Wartezeiten führen kann.

Bezahlte Umfragen

Googles Ansatz besteht darin, alle Einträge von sich aus auf dem neuesten Stand zu halten, um bei Bedarf nicht bei anderen Servern Daten abfragen zu müssen. Zusätzlich schützt Google die Nutzer gegen URL-Fälschungen von Kriminellen. Der DNS-Server von Google hat die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4, die man unter Windows in der Systemsteuerung eintragen muss.

Bei Windows 7 und Windows Vista geht man in die Systemsteuerung, wählt dort Netzwerk und Internet und anschließend Netzwerk- und Freigabecenter. Dann klickt man die aktuelle Netzwerkverbindung an. Nun klickt man auf Eigenschaften, um anschließend auf Internetprotokoll Version 4 und klicken und dann auf den Button „Eigenschaften“. Im nächsten Fenster wählt man „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“ aus und gibt dann in die beiden Felder die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 ein.

Unter Windows XP findet man in der Systemsteuerung unter Netzwerkverbindungen seine aktuelle Internetverbindung, für die man die Eigenschaften (Kontextmenü über rechte Maustaste) aufruft. Im Fenster für die Eigenschaften klickt man nun einmal auf Internetprotokoll und dann auf den Button „Eigenschaften“. Wenn man „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“ ausgewählt hat, trägt man in die Felder darunter IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 ein.

Deine Meinung

Beliebte Beiträge

*Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben. Alle Preise inkl. MwSt.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. .