Apple Laptops mit Aluminium: Konkurrenten müssen auf Fiberglas ausweichen

Mit seinem MacBook bzw. dem MacBook Air hat Apple gleich zwei Trends initiiert. Gehäuse aus Aluminium gelten als edel, leicht und praktisch und stehen damit in der Gunst der Käufer ganz oben. Sie passen zudem perfekt zum schlanken Formfaktor der MacBook Air Klasse. Zunehmend strömen auch andere Hersteller in diesen Markt. Doch es stellt sich ein Problem: Die Produktionskapazitäten sind am Limit. Die Konkurrenz muss daher auf andere Materialien ausweichen. Möglicherweise kommt Fiberglas in Frage.

Notebooks sind in der Vergangenheit immer flacher und leichter geworden. Hieraus lassen sich besondere Ansprüche hinsichtlich der verwendeten Materialien ableiten. Apple hat dies früh erkannt und bei seinen MacBooks Gehäuse aus Aluminium eingeführt. Gehäuse aus Aluminium verleihen nun auch dem MacBook Air bereits seit geraumer Zeit eine edle Optik und eine ausreichende Stabilität bei geringem Gewicht. Aluminium ist daher derzeit die erste Wahl, um extrem flache, aber gleichzeitig stabile Notebook-Gehäuse konstruieren zu können.

Apple MacBook Air

Quelle: apple.com

Inzwischen bringen auch immer mehr Konkurrenten Laptops in der MacBook Air Klasse heraus. Das Gehäuse entwickelt sich dabei jedoch zum Problem. Die Produktionskapazitäten für Aluminium-Gehäuse bei den Auftragsfertigern Asiens werden weitestgehend von Apple kontrolliert. Konkurrenten haben dadurch kaum noch Handlungsalternativen. Eine ähnliche Situation gab es im vergangenen Jahr bereits bei Displays für Tablets.

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Seinerzeit blockierte Apple mit der iPad-Produktion fast den gesamten Display-Markt, was zu Verzögerungen bei anderen Herstellern führte. Im Notebook-Bereich sollen daher nun zunehmend auch andere Materialien in die Überlegungen einbezogen werden, um eine solche Situation vermeiden zu können. Eine Alternative zu Aluminium ist glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz Fiberglas. Fiberglas ist ähnlich stabil und leicht wie Aluminium und dabei sogar deutlich günstiger. Ein Problem jedoch bleibt: Mitac Precision, größter Produzent, hat bereits jetzt eine Auslastung von 90 Prozent.

Quelle: digitimes.com

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