Apple wurde Microsoft’s Kinect-Technologie zuerst angeboten

Microsoft hat mit seinem Kinect-System eine neuartige Steuerung entwickelt, bei der Computerspiele statt mit einem Gamepad mit den Körperbewegungen des Spielers kontrolliert werden. Wie jetzt bekannt wurde, war die Software hinter Kinect vor der Zusammenarbeit mit Microsoft bereits dem Konkurrenten Apple angeboten worden. Wegen der strengen Vertragsbedingungen von Apple hatte der Entwickler PrimeSense das Angebot aber zurückgezogen.

Die Software der Firma PrimeSense ist eine der Schlüsseltechnologien von Kinect. Ohne die PrimeSense Technologie würde das System aus verschiedenen Kameras, Mikrofonen und Software die Bewegungen der Spieler nicht in nutzbare Steuerimpulse übersetzen können. Laut dem Insider-Magazin cultofmac.com hatte auch der Elektronikkonzern Apple die Chance, die Entwicklungen von PrimeSense für eigene Produkte nutzen können.

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Quelle: microsoft.com

Weil Apple für das iPhone bereits ein besonders innovatives Interface entwickelte hatte, wandte PrimeSense sich zunächst an diese Firma. Das Geschäft mit Apple kam allerdings nicht zustande, weil der PrimeSense Chef Inon Beracha die strikten Vertragsbedingungen als eine zu starke Einschränkung ansah. Demnach hätte die Firma ihre Software Apple überlassen müssen, ohne sicher zu sein, ob tatsächlich ein Produkt daraus entstehen würde.

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Da Baracha an das Potential seiner Entwicklung glaubte und der Nutzen der Bindung an Apple fragwürdig war, zog PrimeSense sich aus den Verhandlungen zurück und fand in Microsoft einen neuen Partner. Laut cultofmac.com berichtet Inon Baracha, dass die Zusammenarbeit mit Microsoft deutlich einfacher ist als es mit Apple zu erwarten gewesen wäre. Microsoft lasse PrimeSense deutlich mehr Freiheiten in der Entwicklung.

Unterdessen kaufte Microsoft auch die Firma Canesta auf, die an dem PlayStation Eyetoy des Konkurrenten Sony beteiligt war. Ob der Kauf mit Blick auf die weitere Verbesserung von Kinect getätigt wurde, ist nicht klar. Möglicherweise will Microsoft Sony mit diesem Schritt auch die Weiterentwicklung von Eyetoy erschweren.

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