Asus plant Chrome OS Netbook für unter 250 Euro

Der Systemhersteller Asus plant allem Anschein nach ein Netbook im unteren Preissegment. Dies berichtet zumindest das Online-Portal Digitimes, das sich auf eine vertrauenswürdige Quelle beruft. Angeblich soll das Netbook demnach mit Google Chrome OS oder Android 3.0 ausgerüstet sein, und mit 200 bis 250 Dollar zu Buche schlagen. Ein Preis, der sogar günstiger sein würde, als sämtliche bereits erschienene, sowie angekündigte Tablet-Rechner auf dem Markt.

Digitimes.com bezieht sich bei dieser Nachricht zwar auf eine anonyme Quelle, doch soll diese eine Firma sein, die Asus regelmäßig mit Bauelementen versorgt. Die Aussage, dass das neue Asus Netbook mit dem Android OS in der 3.0er-Version auf den Markt kommen soll, wurde von der Quelle jedoch nicht offiziell bestätigt. Dieses Betriebssystems wurde darüber hinaus eigens für Tablet-Rechner entwickelt, und ist somit auf eine Handhabung mittels Touchscreen ausgelegt. Desweiteren hat Google selbst bestätigt, dass Chrome OS als Betriebssystem für Netbooks angedacht ist.

Asus Chrome OS Netbook

Quelle: preisgenau.de

Zudem hatte Asus bereits vor einiger Zeit Interesse an Chrome OS für die eigene Netbook Reihe angemeldet. Allerdings hat der Suchmaschinenriese bisher keinerlei Details über die Systemvoraussetzungen von Chrome OS veröffentlicht. Zwar soll es eine Informationstabelle geben, auf deren Basis die Minimalanforderungen zumindest grob abschätzbar wären, veröffentlich hat Google sie jedoch noch nicht.

Die Vorstellung des Betriebssystems liegt mittlerweile so weit zurück, dass sich die Konkurrenz in der Zwischenzeit stark gewandelt hat. Vor ein bis zwei Jahren hätte das Netbook mühelos für 400 bis 500 Dollar über die Ladentische gehen können. Doch nun, wo es bereits ein iPad für rund 500 Dollar gibt, wäre es wirtschaftlich falsch, einen höheren Preis für ein Mininotebook zu veranschlagen. Somit bleibt keine andere Möglichkeit, als die 200 bis 250 US Dollar Verkaufspreis anzusetzen, um auch weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.

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Quellen: digitimes.com, asus.com

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