Beste Grafikkarte für Notebooks 2011: AMD Radeon HD 6990M

Neue Grafikpower für mobile PCs. Der Hersteller AMD hat kürzlich eine neue Grafikkarte für Notebooks veröffentlicht – die Radeon HD 6990M. Und diese hat es in sich, denn die Komponente soll rund 26 Prozent flotter unterwegs sein, als aktuelle High-End Pendants. Auf diesem Wege kann die Radeon HD 6990M auch Konkurrenten wie die nVidia Geforce GTX 580M mühelos hinter sich lassen. Doch was ist mit dem Grafikmonster noch alles möglich?

Als Benchmarks standen dem Unternehmen AMD einige aktuelle Videospiele zur Verfügung. So konnte die Grafikkarte Radeon HD 6990M beispielsweise das Game „Enemy Territory – Quake Wars“ rund 26 Prozent schneller auf die Mattscheibe bringen, als die GTX 580M, und das bei Full HD-Auflösung, achtfachen Anti-Aliasing und 16x AF. Auch in Spielen wie „Dragon Age 2“, „Total War – Shogun 2“, oder „Metro 2033“ war die AMD Karte zwischen 8 und 24 Prozent flotter unterwegs, als das nVidia-Pendant.

Radeon HD 6990M

Quelle: de.msi.com, amd.com

Und diese Leistung bringt die Grafikkarte nicht wie üblich durch mehrere Grafikkerne. Sie kommt in der klassischen Single-GPU Variante zum Kunden, und mit rund 2 Gigabyte GDDR5-Speicher und einer Taktfrequenz von 3.600 MHz braucht sie den zweiten Kern auch nicht.

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Radeon HD 6990M

Quelle: amd.com

Die Radeon HD 6990M unterstützt zudem DirectX 11, und soll durch das spezielle UVD 3 Feature, die GPU bei Video-Wiedergabe deutlich entlasten können. Somit handelt es sich bei der neuen Radeon-Karte um ein echtes Multitalent.

Radeon HD 6990M

Quelle: amd.com

Als besonderes Highlight bietet die Grafikkarte zudem die 3D-Technologie HD3D. 3D-Inhalte waren AMD-Grafikkarten Nutzern bisher verwehrt geblieben, doch das ändert sich nun mit der Radeon HD 6990M. Wer sich ein Notebook samt HD 6990M zulegen möchte, kann nach der Veröffentlichung zu Alienware M18x Laptops greifen, oder sich eine Gaming-Variante aus dem Hause Clevo aussuchen. Fakt ist, dass AMD mit der neuen HD 6990M vorgelegt, und nVidia so deutlich unter Druck gesetzt hat. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Antwort des Herstellers der Geforce-Reihe auf sich warten lassen wird.

Quellen: golem.de, computerbild.de, chip.de

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