Chrome OS, Chromebooks und die Cloud: Die hässliche Wahrheit

Mit den Google Chromebooks soll das Cloud-Zeitalter endgültig beginnen. Ob die User der Idee in Scharen folgen, muss sich jedoch zunächst noch zeigen. Für den Preis eines Chromebooks bekommt man auch bereits ein Netbook der Mittel- bzw. Oberklasse oder ein Einsteiger-Notebook. Anders als beim Chromebook erhält man damit die volle Freiheit. Cloud-Anwendungen kann man auch dort nutzen, gezwungen wird man dazu jedoch nicht.

Cloud-Computing ist ein Trend, der derzeit die Schlagzeilen in den unterschiedlichsten Bereichen beherrscht. Den radikalsten Ansatz verfolgt dabei Google mit seinen Chromebooks. Alle Anwendungen und Daten sollen – bzw. eher müssen – bei den Chromebooks in die Cloud wandern. Das Betriebssystem Chrome OS bietet nicht viel mehr als einen Browser. Alles Weitere kommt übers Web. Damit ist Chrome OS hochgradig schlank und effizient. Seine User setzt es jedoch massiv unter Druck.

Acer Chromebook

Quelle: acer.com

Während man bei normalen Note- oder Netbooks die Wahl hat, ob Services oder Anwendungen über das Internet erledigt werden oder nicht, begibt man sich mit den Chromebooks in eine Art Abhängigkeit. Und diese Abhängigkeit wird durchaus teuer bezahlt. Die Chromebooks liegen preislich auf dem Niveau von Netbooks der Mittel- bzw. Oberklasse. Selbst Einsteiger-Notebooks mit vollwertigem Windows 7 Betriebssystem sind zum gleichen Preis zu haben.

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Anders als bei den Google Chromebooks behalten User dabei ihre Selbständigkeit. So bleibt es dem User selbst überlassen, ob und wann er Cloud-Anwendungen nutzt. Bei einem Netbook kann man Office-Anwendungen im Web nutzen, bei den Chromebooks muss man es. Ein Vorteil ist dies nicht, denn die Radikalität des Chomebook-Prinzips wird manche User eher abschrecken. Auch solche, die in der Cloud durchaus die Zukunft sehen. Die Idee ist gut. Möglicherweise kommt sie für die breite Masse jedoch zu früh.

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5 Kommentare
Chrome OS, Chromebooks und die Cloud: Die hässliche Wahrheit
Leser | 29. Mai 2011, 14:49
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Alle drei Absätze sagen GENAU das Gleiche aus.
Man kann diese ‚News‘ in zwei Sätzen zusammenfassen:

„Eine große Kritik am Chromebook ist, dass sich die Benutzer in eine Abhängigkeit zur Google Cloud begibt. Diese Abhängigkeit ist zudem noch teurer als ein Standard-Netbook auf dem aktuellen Markt“

Die ‚Abhängigkeit‘ wird hier nicht ausgeführt sondern einfach blindlings in den Raum geworfen. Und das soll eine IT-News sein?
Lächerlich.

Dein Name | 29. Mai 2011, 17:45
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Die einzige „hässliche Wahrheit“ ist, dass ich schon zum zweiten mal einen so extrem schlechten Artikel von Autor Rene lesen musste…

Einer der wichtigsten Kaufgründe ist ja genau die Tatsache, dass eben KEIN Windows Betriebssystem Verwendung findet. Auf ewige Bootzeiten, nervige Updates, Antivirus Programme usw. kann ich gerne verzichten.

Heutzutage gibt es Online Office-Anwendungen, die z.B. Microsoft Office in nichts nachstehen. Das ist also sicherlich kein Argument, weshalb man auf langsameren und komplizierteren Windows Computern beharren sollte.

Hoffentlich war das der letzte Artikel, mit dem Rene die Google News zumüllt.

Palme | 29. Mai 2011, 19:07
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90 % aller Windows Nutzer starten als erstes ihren Browser wenn sie ihren PC anmachen, also ich kann mich über Chrome OS nicht beschweren . Ich nutze Chrome und kann alles heute im Internet machen . Sogar sehr komplexe Dokumente mit Latex schreiben, also ich verstehe eure Hetzjagd gegen Chrome OS nicht.

Sascha | 29. Mai 2011, 20:32
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Das stimmt.. der Autor des Artikels sollte lieber mal über eine Karriere als Landschaftsgärtner nachdenken.. :-)

Harald Velde | 29. Mai 2011, 22:09
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Hallo,guten Tag

genau dieser Meinung Ihres Mitarbeiter bin ich auch.Ich lebe auch schon
auf einer Wolke,auf der Googlemail-Wolke.Googlemail war einmal abgestuerzt und was geschieht,wenn die GOOGLEWOLKE sich auflösst?
Gruß Harald Velde


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