Chrome OS: Forrester nennt Google Chromebooks idiotisch‎

Googles Cromebooks sind innovativ – und stehen dennoch massiv in der Kritik. Besonders deutlich sagt dies George Colony, Chef von Forrester Research. Für Colony sind die Chromebooks Schwachsinn. Ihr Ziel sei es, die Marktstellung Googles zu konservieren. Die Konzentration auf einen Web-Browser als zentrales Instrument gehe jedoch eindeutig am Zeitgeist vorbei. Die User wollen demnach nicht nur einen Browser, sondern viele unterschiedliche Apps.

Googles Chrome OS ist radikal einfach und radikal anders. Das Betriebssystem rückt den Chrome Browser in den Mittelpunkt und blendet alles andere darum herum aus. Alle Anwendungen liegen in der Cloud und werden über den Browser abgerufen. Auch Daten werden im Netz gespeichert und verwaltet. Damit sind die Chromebooks ausgesprochen innovativ. Trotzdem – oder möglicherweise gerade deswegen – stehen sie jedoch in der Kritik.

Google Chromebook

Quelle: google.com

Während viele Kritiker der Auffassung sind, die Zeit sei noch nicht reif die Chromebooks, behauptet George Colony, Chef von Forrester Research, eher das Gegenteil. Für Colony ist klar, dass Google mit den Chromebooks in erster Linie seine eigene Marktposition zu halten versucht. Dabei hält Colony den zu Grunde liegenden Ansatz für falsch. Der Forrester-Boss ist der Auffassung, dass das Internet in Form des Browser-Webs ein Auslaufmodell ist. Stattdessen würden immer mehr User auf Apps setzen, weshalb das „Apps-Internet“ entstehe.

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Colony überträgt damit die Entwicklung, die bei Smartphones begonnen hat, auf den Note- bzw. Netbook-Bereich. Zunehmend würden User einzelne Apps für unterschiedliche Anwendungen nutzen – weshalb der Weg häufiger an Google (als klassische Suchmaschine) vorbei führt. Die Chromebooks seien daher der Versuch das bestehende Internet zu konservieren – und damit gar nicht innovativ, sondern irgendwie von gestern.

Quelle: forrester.com

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6 Kommentare
Chrome OS: Forrester nennt Google Chromebooks idiotisch‎
moi | 31. Mai 2011, 19:25
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hat der typ sie noch alle?

chrome besteht doch nur aus apps – genau wie von ihm gefordert…

Jont Musiteur | 1. Jun 2011, 10:24
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Ja, nur, dass sich Chrome gerade als Apps-Plattform versteht, sonst hätte Chrome OS tatsächllich keinen Sinn… oder verwechselt Herr Colony vielleicht Apps mit Widgets? Dann könnte er zumindest im Segment Unterhaltungselektronik recht haben. Vorerst jedenfalls.

MaxWo | 1. Jun 2011, 12:36
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sehr richtig, moi.
Der Typ hat echt irgendwas falsch verstanden. Wo für gibt es denn bitteschön den chrome web store, wenn nicht zum Apps runterladen?
Welche Platform bzw. welches OS ist den seiner Meinung für Netbooks besser geeignet? Vielleicht Android? hehe

Wie definiert Colony eigentlich Apps? Dass man Software auf seinem Computer installiert ist jetzt nicht so super innovativ, sondern ehr von gestern…
Und das Google mit seinen Produkten versucht sich selbst nicht zu schaden, macht ja auch irgendwo Sinn, oder?

André | 1. Jun 2011, 22:18
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Forrester kennt sich nicht aus. Chromebooks ist genau das, was die Leute heute nutzen wollen. Und Apps in Tabs sind ja technisch nicht ausgeschlossen.

Jürgen Palme | 3. Jun 2011, 15:32
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Was ist das denn für eine schlechte Kritik, laß chrome os doch erstmal rauskommen

liam | 4. Jun 2011, 17:31
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wie schön, dass man auf chromebooks auch apps installieren kann und diese einen relativ großen teil des betriebssystems ausmachen…


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