Chrome OS: Wollt ihr die totale Cloud? Ne kein Bock auf den Quatsch!

Google startet in Kürze mit seinen Chromebooks in Deutschland. Lokal installierte Programme und lokal gespeicherte Daten sollen dann der Vergangenheit angehören. Stattdessen hat mit den Google Chromebooks das Cloud-Zeitalter endgültig begonnen. Ist die Zeit reif für die Cloud – und sind die User es auch?

Ab Juni können Käufer in Deutschland die ersten Chromebooks erwerben. Sie werden von den Herstellern Samsung und Acer hergestellt und liegen preislich – und auch von ihrer Größe her – etwas oberhalb der Netbooks. Die Besonderheit der neuen Chromebooks in erster Linie jedoch nicht die Hardware, sondern das Chrome OS. Hierbei handelt es sich um ein Linux-basiertes Betriebssystem, das sich ganz auf den Google Browser Chrome fokussiert. Die lokale Installation von Programmen und das lokale Speichern von Daten ist kaum vorgesehen. Stattdessen sollen Apps und Daten in die Cloud wandern.

Chrome OS und Chromebooks

Quelle: preisgenau.de

Ein angenehmer Nebeneffekt: Das Betriebssystem kommt ohne den sonst üblichen Ballast aus. Hieraus resultiert eine sensationelle Bootzeit von etwa acht Sekunden. Nach dieser kurzen Startzeit hat man Zugriff auf Googles Online-Dienste wie Google Mail, Docs oder Calender. Apps anderer Anbieter können über den Chrome Web Store erworben werden. Kostenlose Angebote finden sich dort ebenfalls. Die neuen Chromebooks sind mit 11,6 bzw. 12,1 Zoll Displays ausgestattet und besitzen Intel Atom Dual-Core Prozessoren. Mit UMTS-Modul, das eigentlich unverzichtbar ist, kosten sie etwa 450 Euro.

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Das ist viel Geld für einen tragbaren Computer, dessen zu Grunde liegendes Konzept sich erst noch beweisen muss. Ist die Zeit reif für die Cloud – und sind die User es auch? Vor dem Kauf sollten Interessenten diese Frage in Ruhe klären. Die Zielgruppe der Chromebooks ist durchaus groß. Weltweit soll der Google Browser über 150 Millionen Nutzer haben, die somit als potenzielle Chromebook Kunden gehandelt werden. Herausstellen muss sich allerdings noch, ob die wirklich bereit sind, sich vollends – und mit allen Konsequenzen – an Google zu binden.

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3 Kommentare
Chrome OS: Wollt ihr die totale Cloud? Ne kein Bock auf den Quatsch!
Konrad | 23. Mai 2011, 19:32
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ich nutze googlemail schon seit mehr als 2 Jahren, also das Internet, genannt die „Cloud“ , es funktioniert einwandfrei.

Zum Teil nutze ich auch neben LibreOffice Google Text und Tabellen, funktioniert ebenfalls ohne Ärger, diese ganzen Klugscheißer welche ihre Kompetenz nur mit „user“ „applikation“ „display“ evt. als Spitze mit „coder“ untermauern kann ich langsam nicht mehr hören und sehen, noch lesen.
Wer als Privatanwender für Text- und Tabellen-Anwendungen Geld für MS-Produkte ausgibt ist selbst schuld.

admin | 23. Mai 2011, 20:11
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Ja, ich habe Googlemail schon als Beta-Tester genutzt, aber das ist doch nicht das Gleiche wie ein Cloud-Basiertes Betriebssystem.

Lars Helfer | 23. Mai 2011, 22:41
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Die Überschrift ist bescheuert, weil ja wohl ein wenig tendenziös anti eingestellt. Ich sag mal so: ich benutze 5 verschiedene Rechner, auf allen ist Chrome und für den üblichen Kram (Netz lesen, Facebook, Texte schreiben, Musik, Mail, TV) ist das überall „mein“ Rechner, weil ich für alles eh schon Cloud-Dienste, die im Browser laufen nehme, Ausnahmen sind eigentlich nur, wenn ich mal ne CD brennen muss oder ich Dateien auf mein Handy schieben muss (das ist nicht online!). Wenn ich da jetzt nen Rechner kriege, der in 8 Sekunden oben ist und ich mich weder um Backups noch um Programm- und Sicherheitsupdates kümmern muss – das ist überhaupt kein quatsch und ich will sowas haben! (In 1-2 Jahren, wenn’s soviel kostet wie ein normales Netbook und die Kinderkrankheiten losgeworden ist)


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