Chromebook Test: Samsung Netbook mit Google Chrome im Test

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Schneller Zugriff auf das Internet und keine langen Wartezeiten beim Hochfahren – das versprechen die neusten Netbooks aus dem Hause Google, genannt „Chromebooks“. Nachdem die mobilen Rechner eine Entwicklungszeit von über zwei Jahren hinter sich gebracht haben, sind sie nun also endlich verfügbar. Und zumindest das Samsung Chromebook hält, was es verspricht. Innerhalb von acht Sekunden ist es betriebsbereit. Doch wie schlägt sich das Samsung Chromebook in anderen Bereichen?

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Mit den sogenannten Chromebooks möchte Google den Markt der kleinen mobilen Netbooks gehörig aufmischen, und hat sich dazu unter anderem den Hersteller Samsung mit ins Boot geholt.

Samsung Chromebook

Quelle: google.com

Jetzt, nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit, geht das erste Chromebook der Koreaner an den Start, und für uns ist an der Zeit, den schnellen mobilen Rechner im folgenden Artikel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Anmeldung

Um sich einloggen zu können, benötigt der User ein Google-Konto. Google Chrome User bekommen eine erhebliche Erleichterung mit dem abgespeckten OS, denn Lesezeichen und Designs werden automatisch mit dem Samsung Chromebook synchronisiert.

Die Cloud

Webbasierte Programme bieten Vor- und Nachteile. Zwar kann die gewohnte Windows-Software nicht genutzt werden, doch ähnliche Web-Apps bieten alternative Lösungen. Daher arbeitet Google derzeit auch vehement an dem Ausbau des App-Marktes.

Die Technik

Samsung Chromebook

Quelle: google.com

Die Systemspezifikationen wirken relativ unzeitgemäß. Das rund 1,5 kg schwere Samsung Chromebook kommt mit einem Atom N270 Dual-Core Prozessor daher, der auf 1,66 GHz getaktet ist. Desweiteren besitzt es einen integrierten Grafikkern, und bietet 2 GB Arbeitsspeicher, sowie 16 GB Flashspeicher anstatt einer Festplatte. Doch eine Festplatte wird aufgrund der Cloud-Auslegung auch nicht benötigt. Die Auflösung präsentiert sich in 1.280 x 800 Pixeln, und das bei einer Bildschirmdiagonalen von 12,1 Zoll.

Die Verarbeitung

Samsung Chromebook

Quelle: google.com

Der Deckel des Gerätes ist leider der einzige Augenschmaus des Samsung Chromebooks. Im Allgemeinen fühlt sich das Netbook minderqualitativ verarbeitet an, und das Gehäuse gibt an einigen Stellen sogar ein wenig nach. Lediglich die angenehm geformte Tastatur zeugt von Qualität. An Schnittstellen kann das Chromebook lediglich zwei USB 2.0, sowie einen VGA-Ausgang vorweisen. Die Webanbindung funktioniert nur über n-WLAN oder UMTS. LAN-Schnittstellen sind nicht vorhanden.

Das Fazit

Wo die versprochenen Funktionen des Google Chromebooks keinerlei Probleme bereiten und funktionieren, wie sie sollten, fehlen dem Nutzer doch einige von anderen Betriebssystemen bekannte Funktionen. Weder Verarbeitung, noch die Performance unter der Haube des Netbooks können wirklich überzeugen, doch den Zweck des Mini-Laptops für unterwegs erfüllt das Chromebook. Hinzu kommt, dass ein Samsung Chromebook in der Standard WLAN-Ausführung nur rund 400 Euro, das UMTS-Pendant etwa 450 Euro kostet.

Quellen: samsung.com

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