Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Datenschutz: Sammelklage gegen Facebook in den USA

Die negativen Schlagzeilen um das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook reißen einfach nicht ab. Immer wieder kommt es dabei zu Problemen mit der Datensicherheit der User, so dass ein US-Bürger vor kurzem eine Sammelklage gegen Facebook eingereicht hat. Darin wirft er dem Unternehmen von Firmengründer Mark Zuckerberg vor, gegen die geltenden Abhörgesetze zu verstoßen, da der Facebook-Cookie selbst dann noch das Surfverhalten der Nutzer protokolliert, selbst wenn sich diese bei Facebook ausgeloggt haben.

Facebook und der Datenschutz – ein schienbar nie enden wollendes Problem. In der jüngsten Vergangenheit kam es immer wieder zu einzelnen Klagen, die sich jedoch meist im Sande verlaufen haben. Anders könnte es sich jedoch bei der aktuellen Sammelklage des Amerikaners John Graham verhalten. Graham wirft dem sozialen Netzwerk vor, selbst dann noch das Surfverhalten der Nutzer mit zu verfolgen, selbst wenn sich diese schon längst bei Facebook abgemeldet haben.

Facebook

Dafür ist das sogenannte Cookie-Problem von Facebook verantwortlich. Diese Protokolle werden, sobald man sich bei Facebook anmeldet, auf dem eigenen Rechner gespeichert. Loggt man sich dann wieder aus, verbleiben die Cookies jedoch auf dem PC und protokollieren das weitere Surfverhalten der einzelnen User mit. Laut Facebook soll diese Art der Informationssammlung dazu dienen, gegen den Missbrauch von Benutzerkonten vorzugehen, doch John Graham sieht das natürlich anders und fühlt sich in seinem Recht auf Privatsphäre verletzt.

Bezahlte Umfragen

Über die Sammelklage, die für insgesamt 150 Millionen Amerikaner gilt, die Facebook nutzen, will Graham für Gerechtigkeit sorgen. Und wenn die US-Gerichte der Klage zustimmen sollten, könnte es selbst für Facebook teuer werden. So soll jedem der 150 Millionen User pro Tag 100 Dollar als Strafe gezahlt werden, sollte Facebook das Cookie-Problem nicht beheben. Alternativ sind 10.000 Dollar pro Fall zu zahlen. Derzeit gibt es noch keine Stellungnahme von Facebook, und auch der Richterspruch steht noch aus. Wir berichten jedoch erneut zum Thema, sobald es weiterführende Informationen dazu gibt.

Quellen: theinquirer.net, techcrunch.com, heise.de

Beliebte Beiträge

*Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben. Alle Preise inkl. MwSt.