Der größte Feind des Apple iPad … das Schnittbrett

Dass Apple gegen Produktpiraterie vorgeht, dürfte mittlerweile bekannt sein, ebenso wie die manchmal recht abstrus anmutenden Wege, die das amerikanische Unternehmen diesbezüglich geht. Auch der neuste Fall wirkt ziemlich skurril, denn Apple will jetzt ein Schnittbrett verbieten lassen, dass eine zu deutliche Ähnlichkeit zum iPad hat. Der Designer des Brettes lässt sich allerdings nicht wirklich von den Androhungen beeindrucken.

Apple gehört zu einem der Unternehmen, die es sich scheinbar zum Hobby gemacht haben, jeden zu verklagen, der etwas auf den Markt bringt, dass auch nur im Ansatz Ähnlichkeiten zu einem Apple-Produkt hat. Natürlich muss sich der Konzern vor der sogenannten Produktpiraterie schützen, doch kam es in der letzten Zeit immer häufiger vor, dass die Firma um Steve Jobs übertrieben hat.

Schnittbrett neben iPad
Quelle: preisgenau.de

So sind erst wenige Monate vergangen, als Apple den Produzenten eines Eierbechers verklagt hat, der sein Produkt „eiPOTT“ genannt hat. Apple versteht eben scheinbar keinen Spaß. Dass wurde auch jetzt wieder deutlich, denn aktuell ist ein Designer das Ziel der Apple-Anwälte. Dieser hat ein Schnittbrett hergestellt, dass, laut dem Klagegrund, eine zu starke Ähnlichkeit zu dem iPad aufweist.

Schnittbrett eiPOTT
Quelle: deanonsoftware.com
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Wenn man sich das Küchenbrett näher anschaut, und die Aussparung am Rand tatsächlich als „Home-Button“ sehen möchte, dann könnte man in der Tat eine Ähnlichkeit erkennen. Doch dem Designer direkt mit einer Klage zu drohen, wenn er den Verkauf nicht sofort einstellen sollte, ist deutlich zu übertrieben.

Schnittbrett liegent
Quelle: deanonsoftware.com

Hinzu kommt, dass dieses Küchenbrett nicht einmal verkauft, sondern als eine Art Gimmick verschenkt wurde. Unter anderem verteilte der Designer das Brett sogar auf der Apple-Entwicklerkonferenz. Abschrecken lässt sich der Hersteller übrigens auch nicht, denn er hat bereits angekündigt, dass er das Schneidebrett auch weiterhin verschenken wird. Es bleibt also abzuwarten, wie sich Apple diesbezüglich verhalten wird.

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