Die Eigene Musik-Sammlung online hören mit Google Musik – Fragen & Antworten

Auf der I/O Conference for Developers im US-amerikanischen San Francisco hat Google mit Google Musik einen neuen Cloud-Dienst für Musik vorgestellt. Starten wird der Serivce zunächst in der Musik Beta by Google genannten Testphase. Wer mitmachen kann und was man sonst noch wissen sollte, dies klären wir hier.

Immer mehr Dienste sollen in die Cloud wandern. Dem Musik-Bereich kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Amazon hat einen solchen Dienst bereits gestartet, nun zieht Google nach.

Google Musik

Quelle: google.com

Auf der I/O Conference for Developers im US-amerikanischen San Francisco hat Google mit Google Musik einen neuen Cloud-Dienst für Musik vorgestellt. Den Anfang macht mit Musik Beta by Google eine spezielle Testphase. Wer mitmachen kann und was man sonst noch wissen sollte, dies klären wir hier.

Was ist Google Musik?

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Musik-Dateien können bei Google Musik einfach online gespeichert werden. Die einzelnen Songs oder ganze Alben werden hierzu einfach hochgeladen. Von jedem Computer aus kann man anschließend darauf zugreifen. Der Zugriff ist auch mit einem Android Smartphone oder Tablet möglich. Hierbei unterscheidet sich Google Musik nicht wesentlich von Amazons Cloud Drive Service, der zuvor bereits gestartet ist.

Wer kann Musik Beta by Google nutzen?

Teilnehmen können nur User, die sich zuvor beworben haben. Im Laufe der Testphase sollen immer mehr User hinzukommen. Eine wichtige Einschränkung betrifft dabei auch User aus Deutschland. Musik Beta by Google startet zunächst nur in den USA. Wann und ob die Testphase auch nach Deutschland kommt, ist noch unklar.

Womit kann man den Cloud-Dienst nutzen?

Von jedem Computer aus kann man Google Musik über die URL Musik.google.com nutzen. Für Smartphones und Tablets mit Android Betriebssystem gibt es ein spezielles App, das mindestens Android 2.2 benötigt. Auf allen Wegen ist sowohl der Upload, als auch das Abspielen zuvor hochgeladener Songs möglich. Apps für andere Plattformen, wie etwa Apples iOS, soll es vorerst nicht geben. Da der Service Adobe Flash benötigt, ist eine Umsetzung des Apps hierbei schwierig.

Was kann man alles machen?

In erster Linie können User Songs hochladen und anschließend mit unterschiedlichen Endgeräten nutzen. Insgesamt hat jeder User in der Beta-Phase ein Kontingent von 20.000 Titeln – kostenlos, zumindest während der Testphase. Eine permanente Online-Verbindung ist übrigens nicht nötig. Songs können aus der Cloud heruntergeladen werden und sind dann auch ohne Internet verfügbar. Das funktioniert auch mit ganzen Alben oder Playlists, sowie automatisch bei den zuletzt abgespielten Songs. Die Funktion „Instant Mix“ ermöglicht es automatische Playlists zu generieren, die dem Musikgeschmack des Users entsprechen sollen. Dabei gibt der User einen Song an und Google Musik sucht anschließend in der Cloud nach ähnlichen Liedern und erstellt hieraus eine Playlist. Songs von iTunes kann man ebenfalls in Google Musik nutzen.

Was geht alles noch nicht?

Google bietet zunächst nur Speicherplatz an. Neue Songs bekommt man über Google Musik hingegen nicht. Beim Kauf bzw. Download ist man daher zusätzlich auf andere Anbieter angewiesen. Ein Manko dabei: Songs, die mit einem Kopierschutz versehen sind (zum Beispiel auch von iTunes), funktionieren nicht.

Was soll noch kommen?

Der neue Dienst ist als „überzeugende Plattform“ konzipiert, um in Zukunft Musik über das Internet zu vertreiben. Google will daher Plattenfirmen überzeugen, um künftig auch Musik verkaufen zu können. Bislang seien die Verhandlungen jedoch an „unangemessenen Bedingungen“ gescheitert, wie Google-Manager Jamie Rosenberg bei der Vorstellung der Beta-Version von Google Musik mitteilte. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Google Musik um einen Online-Store erweitert wird. Wenn die rechtliche Situation mit den Plattenfirmen geklärt ist, könnte es auch Stream-Services geben, die nicht nur den Zugriff auf eigene Songs, sondern auch den Online-Zugriff auch anderes Material ermöglichen.

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