Die wichtigsten Linux und Open Source News von 2010

Open Source Software wie Linux steckt in vielen Produkten. Die wichtigsten Nachrichten des Jahres 2010 rund um Linux und andere Open Source Software haben wir hier zusammen gefasst.

Linux

Quelle: preisgenau.de

Red Hat wird eine Milliarde US-Dollar schwer

Dass man mit Linux Geld verdienen kann, zeigt das Beispiel Red Hat. Das Unternehmen wächst weiter und wird im Kommenden Jahr den Wert von 1 Milliarde US-Dollar erreichen. Damit ist Red Hat ein Beweis dafür, dass Unternehmen aus dem Open Source Bereich wirtschaftlich genauso erfolgreich sein können, wie andere Anbieter.

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Oracle übernimmt Sun

Zu Beginn des Jahres 2010 wurde Sun von Oracle übernommen. Für die Open Source Gemeinde hatte dies weitreichende Konsequenzen. Einige Open Source Projekte von Sun sind nach der Übernahme durch Oracle auf der Strecke geblieben. Durch wirtschaftliche Vorgaben wurden in erster Linie die Projekte weiter geführt, die wirtschaftlichen Erfolg versprechen.

Tablet-PCs und Netbooks mit Linux

Insgeheim hatten viele Branchenkenner bereits im Jahr 2010 Tablets mit Android oder Linux erwartet. Dennoch hielt sich die Auswahl in überschaubaren Grenzen. Das Galaxy Tab war lange Zeit weitestgehend allein auf weiter Flur. Im Jahr 2011 soll sich dies ändern. Mehr und mehr Tablets mit Open Source Betriebssystem werden erwartet. Spannend bleibt dabei auch, wie die Hersteller auf die ersten Netbooks mit Googles Chrome OS reagieren werden.

Ubuntu Linux – die Zukunft von Linux?

Die Macher des beliebten Ubuntu Linux haben sich neuen Zielen gewidmet. Das neue Projekt hört auf den Namen Unity und soll Linux als neue Benutzeroberfläche noch einfacher machen. Auch auf Smartphones und Tablets soll Unity zum Einsatz kommen. Bei Desktop Computern eignet sich Unity insbesondere für diejenigen User, die Linux testen möchten, sich aber nicht tiefer mit der Materie auseinandersetzen möchten.

Attachmate übernimmt Novell

Im Jahr 2003 übernahm Novell das deutsche Software-Unternehmen SUSE. Im Jahr 2010 wurde wiederum Novell selbst verkauft.
Neuer Eigner ist das Unternehmen Attachmate, das für Novell über 2 Milliarden US-Dollar zahlte. Mit SUSE Linux soll es dennoch weiter gehen.

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1 Kommentar
Die wichtigsten Linux und Open Source News von 2010
Sascha | 2. Jan 2011, 12:17
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ZITAT: Bei Desktop Computern eignet sich Unity insbesondere für diejenigen User, die Linux testen möchten, sich aber nicht tiefer mit der Materie auseinandersetzen möchten.

Darf man lachen? Unity ist momentan vor allem eines, nicht ausgereift! Und das sagen selbst die Entwickler. Dazu darf bezweifelt werden ob der normale Anwender mit Unity einfacher zurecht kommt als mit dem normalen Gnome-Desktop. Interessant ist dahingehend auch die Bildmontage aus einen alten Ubuntu Screenshot und einen Tux-Bild ganz am Anfang des Artikels. Klar Tux ist zeitlos, aber der Desktop von Ubuntu sieht inzwischen doch ein gutes Stück anders aus.


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