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Drucker-Studie: Deutschland druckt Pro-Kopf doppelt soviel wie andere europäsche Länder

Die ganze Welt befindet sich in einem wahren Öko-Wahn. Und auch in Deutschland entdecken immer mehr Menschen ihr Umweltbewusstsein. Es wird Energie gespart, wo es nur geht und auch die Müllproduktion pro Kopf soll weiter eingeschränkt werden. Schön und gut, doch sind das alles nur reine Märchen, denn die Realität sieht anders aus. Werfen wir einen Blick auf ein gutes Beispiel: der Papierverbrauch in Deutschland.

Einzig für die Druckerhersteller und Papierlieferanten wird es sich sicherlich gut anhören, dass Deutschland den höchsten Papierverbrauch in ganz Europa hat. Nirgendwo wird also mehr gedruckt, als bei uns. Laut einer Studie, die sich mit dem Druckverhalten der Angestellten in Deutschland beschäftigt hat, liegt der Verbrauch bei 40 Blatt pro Mitarbeiter und Tag. Da kann einem auch schon einmal schwindelig werden, wenn man das auf alle Berufstätigen hochrechnet.

Drucker
Quelle: kodak.com

Das Tragische daran ist, dass die Studie noch weitere Missstände offen gelegt hat. Demnach drucken wir nicht nur zu viel, sondern auch zu oft umsonst. Mindestens ein Viertel der täglichen Ausdrucke ließen sich vermeiden, wenn man zum Beispiel Texte so komprimiert, dass sie anstatt auf drei Seiten auf eine passen. Deutschland ist ein Papierverschwender. Und auch die Angewohnheit, selbst kürzeste E-Mails auszudrucken, ist scheinbar ein deutsches Phänomen.

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Wer sich die Mühe macht und Deutschland mit dem Rest Europas vergleicht, so wie es die Studie getan hat, kommt schnell ins Grübeln. Hier liegen die Schweden an Platz eins, was den geringsten Verbrauch angeht. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt damit also unter der Hälfte von unserem. Vielleicht wird es langsam Zeit, sich auch über diesen Faktor Gedanken zu machen, doch im Land der Bürokratie ist wohl in naher Zukunft nicht damit zu rechnen.

1 Kommentar
Corinna Scholz | 2. Mai 2012, 12:20
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Hallo,

von wem stammt denn die besagte Studie und von wann ist sie?

Über eine kurze Info freue ich mich unter: scholz.corinna@t-online.de

Danke vorab,
Corinna Scholz

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