Einkaufen übers Fernsehen: Teleshopping und Homeshopping

Wie auch bei vielen anderen Werbeformaten hat auch das Teleshopping seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Ziel ist die unmittelbare Kaufrealisation des Zuschauers über den Rückkanal des Telefons.

Derzeit gibt es fünf Varianten des Teleshoppings in Deutschland:

  • Teleshopping-Kanäle: Programm enthält ausschließlich Teleshopping-Angebote, z.B. QVC und H.O.T.
  • Teleshopping-Sendungen: Einkaufsprogramme im Rahmen des sonstigen Angebotes privater Fernsehprogramme, z.B. RTL-Shop am Morgen
  • Direct Response Television-Werbespots: innerhalb von Werbeblöcken werden Spots mit Direktmarketingangeboten (mittels eingeblendeter Telefonnummer) plaziert
  • Verkaufsshows: Vorzüge der Produkte werden innerhalb verschiedener Szenarien unterhaltend präsentiert, z.B. „Glücksrad“
  • Infomercials : 15- bis 60-minütige Verkaufssendungen, in denen ein Produkt intensiv informierend und / oder unterhaltend präsentiert wird

Auch für Teleshopping-Sendungen besteht eine Kennzeichnungspflicht. Sind sie als Verkaufsshows konzipiert, nähern sich stark an redaktionelle Programmformen an und lassen die Trennlinie zwischen Werbung und Programm wieder einmal verschwimmen. Die beiden in Deutschland ausgestrahlten Teleshopping-Kanäle H.O.T. und QVC wurden bisher als Mediendienste mit reiner Kaufabsicht bezeichnet. Diese Einordnung ist jedoch sehr fragwürdig, da viele Zuschauer auch ohne Kaufabsicht die Programme auf solchen Kanälen als Fernsehsendungen wahrnehmen und verstehen

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