Facebook löscht 20.000 Accounts pro Tag von Jugendlichen unter 13 Jahren

Gegenüber der australischen Regierung hat ein Vertreter von Facebook eingeräumt, dass das Soziale Netzwerk über 20.000 Accounts pro Tag löschen muss, weil die Nutzer zu jung sind oder gegen andere Nutzungsbestimmungen verstoßen. Politiker in Australien fordern daher, dass Jugendliche nur noch nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten Mitglieder bei Facebook werden dürfen.

Die australische Regierung macht sich Sorgen um die Sicherheit von Kids im Netz. Auf Anfrage hat das Soziale Netzwerk Facebook nun angegeben, dass täglich 20.000 Accounts von Mitgliedern gelöscht werden müssen, weil diese gegen Nutzungsbestimmungen verstoßen. Hauptgrund dabei: Die betroffenen Nutzer sind jünger als 13 Jahre alt. Laut den Nutzungsbestimmungen von Facebook müssen Mitglieder jedoch mindestens 13 Jahre alt sein, um das Soziale Netzwerk nutzen zu dürfen.

Facebook Kind vor PC

Quelle: switched.com

Derzeit findet bei der Anmeldung faktisch keine Kontrolle des Alters statt. Zwar muss ein Alter angegeben werden, doch ob dieses Alter stimmt, wird nicht überprüft. Daher muss auch der zuständige Facebook-Manager Mozelle Thompson eingestehen, dass einige jüngere Mitglieder lügen, um in den Genuss eines Facebook Accounts kommen zu können. Nach der Ansicht australischer Politiker kann es so nicht weitergehen. Daher fordern sie härtere Maßnahmen. So wird gefordert, dass Jugendliche nur noch mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten einen Facebook Account erstellen können sollen.

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Um dieser Auflage doch noch entgehen zu können, soll in Australien nun eigens ein Mitarbeiter eingestellt werden, der sich mit der Problematik auseinandersetzt. Politiker befürchten, dass Jugendliche negative Auswirkungen, wie Mobbing, Identitätsdiebstahl oder Belästigung zu befürchten haben. Wie viele Facebook Mitglieder insgesamt unter 13 Jahren alt sind, ist nicht bekannt. Schätzungen gehen davon aus, dass die Hälfte aller 12-jährigen US-Amerikaner bereits einen Facebook Account besitzt.

Quelle: dailytelegraph.com.au, allfacebook.com

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