Facebook speichert Fotos und Daten, auch wenn diese gelöscht wurden

Der Österreichische Student Max Schrems hat einen ersten Erfolg gegen das soziale Netzwerk Facebook erreichen können. Schrems forderte von Facebook alle über ihn gespeicherten Daten. Nach langer Wartezeit erhielt er eine PDF-Datei mit über 1.200 Seiten Inhalt. Auf diesen Seiten finden sich alle Informationen zu Schrems, wann sich dieser bei Facebook einloggte, was er wem schrieb, usw. Ein Video soll dies nun alles visualisieren.

Der Jurastudent Max Schrems hat es mit einem schier übermächtigen Gegner aufgenommen: Facebook. Schrems wollte von Facebook wissen, welche Daten zu seiner Person gespeichert wurden. Nach zähem Ringen erhielt er schließlich detailliert Auskunft. Auf über 1.200 PDF-Seiten hat das soziale Netzwerk alle Daten zu Schrems festgehalten. Die Zeilen geben unter Anderem Auskunft darüber, wann Schrems sich einloggte, was er schrieb, welche Bilder er hochlud, usw.

Facebook wissen PDF datein

Quelle: youtube.com

Selbst Nachrichten oder Fotos, die längst gelöscht wurden, hat Facebook weiter archiviert. Informationen zu Schrems wurden auch bei anderen Usern gesammelt. Wenn beispielsweise ein Facebook-Mitglied von einem Dritten auf einem hochgeladenen Foto markiert wird, so nutzt Facebook dies, um den Datensatz zu komplettieren. Fotos werden generell sehr genau analysiert. So übernimmt Facebook beispielsweise auch den Standort, an dem ein Foto gemacht wurde, sofern dies ermittelt werden kann.

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So kann theoretisch ein komplettes Bewegungsprofil entstehen. Ein erster Teil-Erfolg ist die Herausgabe der Daten für Schrems in jedem Fall. Doch dem Jurastudent gehen die Auskünfte noch nicht weit genug. Er hat die Initiative „Europe versus Facebook“ gegründet und gleichzeitig eine Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten Irlands eingereicht, wo Facebook seine Europa-Zentrale hat. Bis Ende des Jahres will dieser sich ein Bild von der Gesamtsituation gemacht haben. Bis dahin visualisiert ein Video der Tageszeitung TAZ die Situation.

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