Facebook wird zum Groupon Klon: Mit FB Gutscheinen in den Club oder ins Reisebüro

Eine der wohl wichtigsten mobilen Entwicklungen der kommenden Jahre will Facebook jetzt wohl schon einmal für sich beanspruchen: Bezahlen per Smartphone. Im Moment ist das Facebook-Konzept aber noch recht konventionell. Statt per NFC bezahlt der Gast mit Verzehrgutscheinen, die er vorher auf der Social-Media-Plattorfm erworben hat.

Spannend ist das neue Konzept „Facebook Clubs“ aber dennoch: Die neue Anwendung wird nämlich in die bisherigen Geodienste „Places“ und „Deals“ eingebunden. Somit ist es möglich, schon im Vorhinein in einer bestimmten Bar einzuchecken, oder bestimmte Verzehrpakete und Gutscheine für Freigetränke zu bestellen. Als Beweis, dass man die Dienste vorher bezahlt hat, gilt ganz einfach eine Bestätigungsnachricht, die man auf dem Smartphone vorweist.

Facebook Verzehrgutschein

Quelle: facebook.com

Kleiner Nachteil des Ganzen: Für Spontanität ist nicht viel Platz. Man muss sich schließlich vorher schon auf seine Party-Location festlegen, wenn die Gutscheine nicht verfallen sollen. Im Prinzip soll „Facebook Clubs“ aber sowieso nur einen Vorgeschmack darauf geben, was alles mit dem Handy möglich ist, wenn sich erst einmal die neue Nah-Übertragungstechnik NFC durchgesetzt hat. Dann könnte Bargeld bald ganz abgeschafft sein, und überall nur noch mit dem Smartphone bezahlt werden: Nicht nur im Club, sondern auch in der U-Bahn, im Taxi oder im Reisebüro.

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Was nicht unbedingt erfreulich ist: Mit „Facebook Clubs“ übernimmt das soziale Netzwerk auch teilweise die Rolle des Türstehers. Denn Party-Veranstalter können als Einlassoption das Facebook-Kriterium „Frei für einen bestimmten Benutzerkreis“ wählen. In Amerika wird das bereits genutzt, um vor der Veranstaltung einen bestimmten Personenkreis „auszusortieren“. So veranstalte die New Yorker „51st State“-Bar vor kurzem eine „Sex and the City“ Party, bei der sich nur Frauen über Facebook anmelden konnten. Bei einer Junggesellenparty in der selben Location, ließ der Veranstalter bei seinen männlichen Gästen nur diejenigen zu, die in ihrem Facebook-Profil den Beziehungsstatus „Single“ angegeben hatten.

Quelle: basicthinking.de

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