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Facebook.com erstellt Bewegungsprofile von Usern im Internet

Die Kritik am sozialen Netzwerk Facebook nimmt kein Ende. Erneut sind Cookies von Facebook das Ziel der Kritik. Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat in einer Studie die Situation analysiert. Dabei kam heraus, das zuvor von Facebook gemachte Angaben zu den Cookies scheinbar nicht zutreffen. Daher liegt die Vermutung nahe, dass die Cookies hauptsächlich dazu dienen, Daten und Surfprofile der Facebook-User zu erstellen.

Dass Facebook viele Daten zu seinen Mitgliedern sammelt, ist bereits seit Längerem bekannt. In den Mittelpunkt des Interesses rückten dabei zuletzt die Cookies, mit denen Facebook seine User versieht. Von Anfang an stand dabei die Vermutung im Raum, dass diese Cookies dazu dienen das Surfverhalten der User auszuspähen. Und zwar auch dann, wenn diese sich beim sozialen Netzwerk abgemeldet haben.

Facebook
Quelle: Facebook von Gauldo (Flickr) unter der CC Lizenz

Facebook hatte diese Vorwürfe zurückgewiesen und stattdessen behauptet, dass die Cookies im Rahmen des Prozesses der An- und Abmeldungen bzw. als Sicherheitsfeatures gegen Hacker eingesetzt werden. Bei einer Analyse des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit kam nun jedoch heraus, dass diese Argumentation nicht schlüssig zu sein scheint. Untersucht wurden die beiden Cookies „datr“ und „lu“. Ermittelt wurde, dass die An- und Abmeldung problemlos ohne die Cookies funktioniert und auch keine nennenswerte Schutzfunktion auszumachen sei.

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Die Macher der Studie vermuten daher eine andere Motivation. Immerhin werden die Cookies bis zu zwei Jahre auf den Rechnern der User gespeichert. Vermutet wird, dass Facebook über die hinterlegten Cookies eine Art digitales Bewegungsprofil erstellt. Ferner wird vermutet, dass Facebook mit seiner Vorgehensweise gegen das Telemediengesetz und die E-Privacy Richtlinie verstößt. Die Diskussionen um Facebook werden also weitergehen.

Quelle: datenschutz-hamburg.de

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