Facebook.com: Palästina und Israel bekämpfen sich im Web 2.0

Das soziale Netzwerk Facebook hat die Israel-kritische Seite „Third Palestinian Intifada“ gelöscht. Zuvor hatte die Regierung Israels gegen die Existenz der erst Anfang März eingerichteten Facebook Seite protestiert. Die israelische Regierung wirft den Machern der Seite Antisemitismus vor. In der Tat waren zahlreiche Gewaltaufrufe gegen das jüdische Volk veröffentlicht worden. Dennoch kritisieren die rund 350.000 Fans der Seite die Löschung. Sie wittern Zensur.

Anfang März wurde die Seite „Third Palestinian Intifada“ innerhalb des sozialen Netzwerks Facebook gegründet. In nur knapp einem Monat schlossen sich 350.000 Facebook User der Seite an. Stolz war das soziale Netzwerk jedoch nicht auf den regen Zuspruch. Inzwischen wurde die Seite „Third Palestinian Intifada“ von Facebook gelöscht. Auslöser des Vorgangs war die israelische Regierung, die gegen die Existenz der Seite protestierte.

palästinensische Intifada-Seite

Quelle: gulli.com

Der Grund hierfür war der Antisemitismus unter den Fans von „Third Palestinian Intifada“. In der Tat waren zahlreiche Gewaltaufrufe gegen das jüdische Volk veröffentlicht worden. Die ursprüngliche Intention der Seitengründer war jedoch friedlich gewesen. Durch den regen Zuspruch seien die Administratoren schlicht nicht mehr in der Lage gewesen, Kontrolle über die 350.000 User zu gewinnen. Facebook hat die Seite schließlich gelöscht, weil Gewaltandrohungen gegen die Nutzungsbestimmungen des sozialen Netzwerks verstoßen.

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Anhänger von „Third Palestinian Intifada“ kritisieren Facebook für das Löschen der Seite. Sie werfen dem sozialen Netzwerk Zensur und Willkür vor. In der Folge wollen einige der User Facebook künftig boykottieren. Andere User hingegen formieren sich zum aktiveren Protest. Nachdem die Seite gelöscht wurde, gab es zahlreiche Neugründungen ähnlich ausgerichteter Facebook Pages. Das soziale Netzwerk könnte künftig also noch mehr zu löschen haben.

Quelle: CNN

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2 Kommentare
Facebook.com: Palästina und Israel bekämpfen sich im Web 2.0
saynotzionism | 1. Apr 2011, 19:06
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350000 in einem monat
und bis zum 15 mai sind es noch 6 wochen
ich denke mal da hat jemand etwas angst
denn wenn die intifada stattfindet und es mehrere hundertausende bringt auf die straßen zu gehen
wird israel radikal militärisch eingreifen
die einen werden mit steinen schmeißen und die anderen mit den waffen feuern die sie unter anderem mit dem geld das deutschland ihnen überweist kaufen und bauen können
das schlauste was israel tuen kann ist nichts! wenn sie angreifen werden sie auch morden ! und die welt wird hinschauen und hoffentlich nicht mehr leugnen und schweigen ..

valid | 2. Apr 2011, 22:43
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Ohne Aufhetz-kamapgnen gäbe es keinen blinden Hass! Mit gefälschten Bildern und gefälschten Geschichten werden künstlich Bilder von „Unmenschen“ in den Köpfen der Massen erzeugt. Wenn die Hass-propaganda aufhört, wird es Frieden geben. Aber genau den wollen bestimmte Gruppen systematisch verhindern. Die Frage ist nur: warum?


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