Gerücht: Apple will Online-Videoportal Hulu.com kaufen

Die amerikanische Videoplattform hulu.com erfreut sich bei den Usern bereits seit Jahren größter Beliebtheit. Trotzdem steht sie schon seit längerer Zeit für über zwei Milliarden US Dollar zum Verkauf, und so einige Unternehmen haben bereits ihr Interesse bekundet und ein Gebot abgegeben. Zuerst Google, dann Microsoft sowie, AT&T, und Yahoo, und nun, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, auch der kalifornische Mediengigant Apple.

Da Apple mit über 76,2 Milliarden US Dollar Reserven durchaus über die nötigen Mittel zum Kauf von hulu.com verfügt, hat Microsoft das Gebot bereits zurückgezogen. Momentan gehört das Online-Videoportal verschiedenen Unternehmen gleichzeitig. News Corporation, Walt Disney und Comcast sind teils über Umwege beteiligt, die Investmentbank Morgan Stanley und Guggenheim Partners haben den Verkauf übernommen. Für mindestens zwei Milliarden US Dollar soll die Videoplattform nun also den Besitzer wechseln.

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Quelle: preisgenau.de

Eigentlich ist Apple nicht gerade bekannt für Unternehmensübernahmen. Die größte Übernahme liegt bereits rund 15 Jahre zurück, als der Konzern 1996 den von Steve Jobs gegründeten Computerhersteller „Next“ für 400 Millionen US Dollar aufgekauft hatte. Die letzte Errungenschaft war ein Patentpaket des kanadischen Telekommunikationsunternehmens Nortel am 30. Juni diesen Jahres für 2,6 Milliarden US Dollar. Spekulationen zufolge soll Apple auch am Mobilfunkentwickler Interdigital interessiert sein, welches mit 3,37 Milliarden US Dollar zu Buche schlagen würde.

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Diverse Serien und Videos können bereits über Apples Dienst iTunes abgerufen werden, doch mit dem Kauf von Hulu könnte das Portfolio um ein immenses Archiv erweitert werden. Trotz IP-Sperren gegen User außerhalb der Vereinigten Staaten konnte das Unternehmen in diesem Jahr einen Umsatz von über 500 Millionen US Dollar erzielen. Derzeit bleibt jedoch nur abzuwarten, ob Apple die Übernahme tatsächlich in naher Zukunft anstreben wird.

Quellen: heise.de, bloomberg.com

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