Google Android im Flugzeug: Boeing baut Touchscreen-Computer in Rückenlehnen

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing wird bei seinen 787 Dreamlinern auf ein Entertainment-System auf der Basis von Googles Android Betriebssystem setzen. In den Rückenlehnen der Sitze werden Touchscreens mit Diagonalen von 7 bis 17 Zoll verbaut. Passagiere in der Business- bzw. First-Class werden eine Gestensteuerung erhalten. Alle Sitze des Boeing 787 Dreamliners werden zudem mit einem Laptop-Anschluss und USB-Ports ausgestattet sein. Rund 820 Bestellungen für das neue Super-Flugzeug sollen bereits vorliegen.

Das Google Betriebssystem Android wird künftig auch in Flugzeugen zum Einsatz kommen. Das Einsatzgebiet von Android ist dabei jedoch nicht das Fliegen selbst, sondern die Unterhaltung der Passagiere. Boeing wird Touchscreen-Computer in die Rückenlehnen der Sitze einbauen, bei denen Android Verwendung findet. Die Hardware wird von Panasonic geliefert. Die Diagonalen der Android Touchscreens im Boeing 787 Dreamliner betragen zwischen 7 und 17 Zoll.

Boeing 787 Dreamliner
Quelle: preisgenau.de

Nicht alle Passagiere werden den Touchscreen jedoch nutzen können. Der Grund: In der Business und First-Class ist die Rückenlehne des Vodermanns wegen der großen Beinfreiheit so weit entfernt, dass die Bildschirme schlicht nicht erreichbar sind. An die Stelle der Touchscreen-Bedienung soll daher eine Gestensteuerung treten. Das Entertainment-System auf Android-Basis ist jedoch nicht das einzige technische Schmankerl, auf das sich die Passagiere im Boeing 787 Dreamliner freuen können. An allen Sitzen werden sich nämlich Notebook-Anschlüsse und USB-Ports befinden, um eigene Hardware während dem Flug nutzen zu können.

Bezahlte Umfragen

Die großen Fensterflächen im neuen Super-Flugzeug können auf Knopfdruck verdunkelt werden. Ein innovatives Lichtsystem mit über 120 verschiedenen Farbtönen soll zudem für eine angenehme Stimmung an Bord sorgen. Fluggesellschaften sollen sich dennoch auf günstigere Preise und einen sinkenden Kerosinverbrauch freuen können. Mehr als 820 Maschinen wurden bereits bestellt. Benötigt werden allerdings noch mehr Bestellungen. Wegen anfänglicher Produktionsschwierigkeiten musste der Start des 787 Dreamliners seit 2008 mehrfach verschoben werden – bei immens hohen Entwicklungskosten.

Quelle: ausbt.com.au

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