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Google Chrome 7 nutzt Grafikkarte des PC um Webseiten schneller darzustellen

Chrome 7 wird die Grafikkarte eines PCs nutzen, um aufwendige Webseiten in Zukunft schneller darstellen zu können. Hardware-Beschleunigung entlastet auf diese Weise die CPU des Computers. Google verfolgt damit den gleichen Weg, den Microsoft und die Mozilla Foundation bereits für den Internet Explorer 9 bzw. den Firefox 4 eingeschlagen haben.

Zum Surfen im Web benötigt man zwar keinen besonders leistungsstarken PC wie etwa für 3D-Spiele, aber immer aufwendiger gestaltete Webseiten bremsen einfache PCs aus. Die User bevorzugen Web Browser, die für eine schnelle Darstellung sorgen, was zu einem Wettbewerb der Hersteller geführt hat.

google chrom logo
Quelle: Google.com

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit Webseiten schneller laden. Im Trend liegt derzeit, Aufgaben vom Hauptprozessor des PCs auf die Grafik-Hardware zu verlagern. Moderne Grafikkarten können der CPU sozusagen viel Arbeit abnehmen und sie so stark entlasten. Die Mozilla Foundation wird Hardware-Beschleunigung ab Firefox 4 einsetzen, Microsoft arbeitet an Hardware-Beschleunigung für den Internet Explorer 9. Beide Web Browser sollen im Laufe des Jahres veröffentlicht werden, Testversionen für Entwickler sind bereits als Downloads erhältlich.

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Nun ist Google nachgezogen und bietet eine Entwicklerversion von Chrome 7 an, die ebenfalls eine solche Grafik-Beschleunigung einsetzt. Aufgrund der technischen Besonderheiten von Google Chrome, die eine direkte Interaktion der Webseiten mit dem Betriebssystem verhindern, haben es die Entwickler allerdings nicht so leicht.

Google Chrome 7
Quelle: Google.com

Bis Chrome-User von der Hardwarebeschleunigung profitieren können, wird noch viel Zeit vergehen. Die aktuelle Version des Web Browsers ist Google Chrome 5, selbst für Version 6 gibt es noch keinen Termin für die offizielle Veröffentlichung. Google Chrome 7 wird also noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Eine erste Entwicklerversion (developer build) von Chrome 7 steht bei Google allerdings nun zum Download zur Verfügung. Mehr als 100 verschiedene Einstellungen lassen sich beim Start des Browsers über die Kommandozeile aufrufen. Für normale Anwender ist die Entwicklerversion daher überhaupt noch nicht geeignet.

Neben der Hardwarebeschleunigung wird Google Chrome 7 eine besonders schlanke und platzsparende Benutzeroberfläche und eine Übersicht über geöffnete Tabs („Tabpose“) in Form von kleinen Vorschaubildern bieten, die an „Exposé“ unter Mac OS X oder die neue Panorama-Funktion von Firefox 4 erinnert. Außerdem wird es möglich sein, experimentelle Funktionen aus den Google Labs bei Bedarf zu aktivieren.

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